Tantris-Jubiläum: Der Gourmettempel feiert

Das Sternelokal Tantris gibt es mittlerweile seit 45 Jahren. Zum Jubiläum gibt es ein besonderes Menü – und eine Menge amüsanter Anekdoten.
| Andrea Vodermayr
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Die Eichbauers: Tantris-Chef Felix mit Frau Sabine (Mitte), Gründer Fritz (li.) und Frau Sigrid-Ursula.
Brauer Photos / G. Nischke Die Eichbauers: Tantris-Chef Felix mit Frau Sabine (Mitte), Gründer Fritz (li.) und Frau Sigrid-Ursula.

Das Sternelokal Tantris gibt es mittlerweile seit 45 Jahren. Zum Jubiläum gibt es ein besonderes Menü – und eine Menge amüsanter Anekdoten.

Es ist Münchens berühmtester Schlemmertempel: das Tantris! Seit Jahrzehnten geben sich Feinschmecker und Prominente dort die Klinke in die Hand – genauer gesagt seit mittlerweile 45 Jahren.

Am 2. Dezember 1971 eröffneten Bauunternehmer Fritz Eichbauer und seine Frau Sigrid-Ursula das bis heute legendäre Gourmet-Restaurant. Dieses Jubiläum wurde am Samstag groß gefeiert.

Rund 140 Gäste waren zum glanzvollen Gala-Dinner in das (nach wie vor trüffelschwarz und hummerrot eingerichtete) Kult-Lokal eingeladen, darunter zahlreiche prominente Stammgäste und Freunde des Hauses, etwa Filmproduzent Oliver Berben und die Schauspieler Axel Milberg und Elmar Wepper.

Wurden zum Jubiläum gut verköstigt: Michael Mittermeier mit Frau Gudrun (li.) und Elmar Wepper mit Frau Anita (re.). Foto: BrauerPhotos /G.Nitschke

Rotkraut zum Karpfen und Pistolen Im Brotkorb

Natürlich machte während des Acht-Gänge-Menüs (darunter Taschenkrebstatar und Gänseleber) auch die ein oder andere Anekdote die Runde. Sternekoch Eckart Witzigmann etwa, der in der Pionierphase im Tantris aufgekocht hat und dem Restaurant so zu Ruhm und Glanz verhalf, erinnerte sich an die besonderen Vorlieben des Charakterdarstellers Gert Fröbe. „Der hat immer Rotkraut zum Karpfen bestellt“, erzählte Witzigmann. Und, keine Frage: Natürlich bekam Fröbe das dann auch.

Auch Felix Eichbauer, der in der Tantris-Dynastie mittlerweile die Geschäfte von seinem Vater übernommen hat, wusste Amüsantes zu berichten, und zwar vom Großunternehmer Friedrich Karl Flick: „Seine Leibwächter sollen damals ihre Pistolen im Brotkorb versteckt haben“, sagte Eichbauer. „Heute geht es hier aber deutlich normaler zu.“

Ob das Jubiläumsmenü auch geschmeckt hat? Was für eine Frage! Zur Feier des Tages hatte Küchenchef Hans Haas schließlich Hilfe von ein paar namhaften Kollegen. Nicht, dass er sie gebraucht hätte. Aber mit Martin Fauster (Königshof) und TV-Koch Roland Trettl an den Töpfen, quasi als Schnippelhilfe: Was soll denn da schon schiefgehen?

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