Sushi statt Spaghetti

Hier erzählen Menschen der Stadt von ihrem Wochenende: Sarah Gässler feiert heute das „Monti“ und entspannt danach beim Golfen
| Laura Kaufmann
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Sarah Gässler vor dem „Bistro Monti“ – heute abend (15.7.) steigt hier das große Sommerfest.
Daniel von Loeper Sarah Gässler vor dem „Bistro Monti“ – heute abend (15.7.) steigt hier das große Sommerfest.

Die Eventmanagerin (29) leitet seit diesem Monat mit Isabella di Santo das Bistro Monti im Schlachthof. Sie lebt in Schwabing.

Von Sarah Gässler

Auf heute Abend, den 15. Juli, freue ich mich besonders. Wir haben Flyer verteilt, Mails verschickt, den Stammgästen Bescheid gesagt: Da wird was los sein beim Sommerfest auf der „Piazza Monti“.

Isabella di Santo und ich leiten das Bistro Monti, ein Lokal mit Feinkostgeschäft im Schlachthof, seit Donato Montanarella im Frühjahr gestorben ist. Als er krank wurde, hat er Isabella zurückgeholt, die vor ein paar Jahren schon im Monti gearbeitet hat. Und Isabella und ich kennen uns schon lange. Sie ist die Gasgeberin, die Entertainerin, ich mache viel im Hintergrund, arbeite im Sortiment für den Feinkostladen, betreibe Marketing und organisiere – zum Beispiel das Sommerfest.

Wir haben Live-Musik, natürlich von einem Italiener, eine schöne Stimme hat der und interpretiert viel auf seine eigene Weise. Wir haben ihn uns bei einem Auftritt im Maritim Hotel angeschaut – Isabella hat sich gleich ein Mikro geschnappt und einen auf Gianna-Nannini-Double gemacht, sehr witzig. Zu essen gibt es Pasta, Fisch- und Fleischgerichte, draußen stellen wir Bierbänke auf und eine Sprizzbar. Und wir wollen Bowle machen, den unsere Gäste als Aperitif bekommen.

Ich freue mich schon sehr drauf. Isabella und ich wollen uns so auch den Gästen vorstellen, die vielleicht noch nicht wissen, dass wir das Bistro Monti jetzt leiten – als Monti krank wurde, waren viele verunsichert, was mit dem Lokal passiert. Für uns ist das Fest eine Art Neustart, ein Signal: Jetzt geht’s wieder richtig los.

Vielleicht ziehen wir nach dem Sommerfest ja noch weiter. Ich bin zum Beispiel schon immer gern Gast im Barfly in der Sternstraße gewesen, und zum Paradiso im Glockenbachviertel wär’s nicht weit: Das Publikum ist angenehm und die spielen normale Musik dort. Den harten Elektro muss ich nicht haben. Ich liebe die Arbeit hier. Es ist etwas Eigenes, ein tolles Lokal, wir stehen voll dahinter. Und ich muss nicht mehr einkaufen, ich werde ja hier bekocht.

Für das Italienische habe ich sowieso eine Leidenschaft – mein Freund ist Italiener. Wenn ich jetzt auswärts essen gehe, dann allerdings meistens nicht mehr italienisch. Samstags muss ich tagsüber arbeiten, abends wechseln Isabella und ich uns im Bistro ab. Wenn ich nicht dran bin, darf es zum Ausgleich ein asiatisches Restaurant sein – ich mag diese Küche sehr.

Im Yum 2 Take am Sebastiansplatz hole ich Thailändisches ab, im Sushi Gourmet, einem kleinen Imbiss in der Karlsstraße, gibt es tolle japanische Suppen und feines Sushi.

Und vietnamesisch esse ich gern im An Thu in der Kurfüstenstraße und im Cyclo in der Theresienstraße.

Den Sonntag starte ich mit meinem Freund im Englischen Garten, da führen wir seinen Mischlingshund spazieren. Zum Frühstück geht’s in die Seerose – die haben nicht diese typische Frühstückskarte mit dem „Honeymoon für Zwei“, aber jede Menge nette Kleinigkeiten von Mailänder Salami bis Joghurt mit Nüssen, die man sich selbst zusammenstellen kann. Und ich gehe gern Golfen – schön ist es bei Eschenried, da braucht man keine Startzeiten. Gerade das Richtige für einen entspannten Sonntag.

Wenn das Wetter passt, sitzen wir abends im Taxisgarten. Beim Bistro Monti haben wir zwar auch einen kleinen Biergarten. Aber das ist natürlich nicht das Gleiche.

 

 

 

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