Grund zur Freude im Tierpark Hellabrunn: In München gibt es süßen Nachwuchs

Hellabrunn freut sich über einen niedlichen Neuzugang: Ein winziges Faultier-Baby hängt an der Mutter und erkundet bald das Gehege. Besucherinnen und Besucher können mit etwas Glück den seltenen Tiernachwuchs live erleben. Bisher gibt es nur ein Foto des Kleinen.
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In Hellabrunn gibt es seit ein paar Tagen Faultier-Nachwuchs.
Felix Albrecht 3 In Hellabrunn gibt es seit ein paar Tagen Faultier-Nachwuchs.
In Hellabrunn gibt es seit ein paar Tagen Faultier-Nachwuchs.
Felix Albrecht 3 In Hellabrunn gibt es seit ein paar Tagen Faultier-Nachwuchs.
Bisher gibt es nur ein Foto vom niedlichen Nachwuchs.
Tierpark Hellabrunn 3 Bisher gibt es nur ein Foto vom niedlichen Nachwuchs.

Winzig klein klammert sich das Faultierbaby an den Bauch seiner Mutter. Es ist das erste und bisher einzige Foto vom Neuzugang in Hellabrunn. Vor wenigen Tagen kam das Kleine zur Welt, und mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher das Jungtier in den kommenden Wochen entdecken.

Ganz verschlafen

In den ersten Lebenswochen hängt das Baby eng an seiner Mutter und verbringt fast den ganzen Tag schlafend in luftiger Höhe. Faultierbabys ruhen zwischen 15 und 20 Stunden täglich. Rechnet man das auf ihre mögliche Lebenserwartung von bis zu 40 Jahren hoch, schlafen sie stolze 34 Jahre ihres Lebens.

Hellabrunn verzichtet bewusst auf zusätzliche Störungen, damit Mutter und Jungtier diese wichtige Zeit ungestört genießen. Mit drei bis fünf Monaten beginnen die Kleinen neugierig, ihre Umgebung selbstständig zu erkunden. In der Natur bleiben sie etwa ein bis zwei Jahre bei ihrer Mutter.

Bisher gibt es nur ein Foto vom niedlichen Nachwuchs.
Bisher gibt es nur ein Foto vom niedlichen Nachwuchs. © Tierpark Hellabrunn

Geschlecht noch unbekannt

Ob das neue Hellabrunner Faultier ein Weibchen oder Männchen ist, wissen die Pflegerinnen noch nicht. Äußere Merkmale verraten das Geschlecht kaum, ein medizinischer Check kann helfen, aber eilen muss man nicht. Weibchen werden mit etwa drei Jahren geschlechtsreif, Männchen erst mit vier bis fünf Jahren.

Zweifinger-Faultiere stammen aus den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas und leiden wie viele ihrer Artgenossen unter Abholzung und Lebensraumverlust. Sie verbringen fast ihr gesamtes Leben hängend an Ästen, bewegen sich nur langsam, weil ihre Nahrung – Blätter, manchmal Früchte – wenig Energie liefert. Treffen sie auf Wasser, zeigen sie aber überraschend gute Schwimmfähigkeiten.

Die Mutter übernimmt die Aufzucht allein, das Männchen bleibt aber bei der Familie. So lebt das kleine Faultier derzeit mit Mutter und Vater gemütlich zu dritt im Hellabrunner Nashornhaus.

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