Studie zu intelligenten Städten: München nur auf Platz 25

München – Keine Stadt ist "smarter" als Kopenhagen! Aber was zeichnet eine intelligente Stadt eigentlich aus? Der "Smart-Cities-Indey 2017", in Auftrag gegeben von "EasyPark", liefert die Antworten – und zeigt: München hat auf dem Weg zur Stadt der Zukunft noch einigen Nachholbedarf.
Für die Studie wurden 500 Städte auf der Welt auf 19 Kriterien aus sieben Kategorien, die eine "smarte" Stadt ausmachen, untersucht. Auf einem finalen Index wurden dann die 100 besten Städte aufgelistet.
Die Kategorien: Transport und Mobilität, Nachhaltigkeit, Verwaltung und Politik, innovative Wirtschaft, Digitalisierung, Lebensqualität und Expertenwahrnehmung.
Gewonnen hat Kopenhagen (Dänemark) mit einer Gesamtpunktzahl von 8,24 von 10. Auf Platz zwei und drei folgen Singapur (7,83) und Stockholm (Schweden, 7,82). München (6,99) kommt erst auf Platz 25 punktgleich mit New York und vor Düsseldorf (6,98). Die bestplatzierte deutsche Stadt ist Berlin auf Platz 13 (7,39 Punkte). Das Schlusslicht der 100er-Liste bildet Mexiko Stadt (3,19) hinter Riad (Saudi-Arabien 3,47), Monterrey (Mexiko 3,54) und Medellin (Kolumbien 3,62).
Zukunftsfähigkeit - wo hat München Nachholbedarf?
Schaut man sich die Ergebnisse im Detail an, schneidet München in den meisten Kategorien überdurchschnittlich ab. Zum Beispiel beim "Car-Sharing" (8,88), bei der "Abfallentsorgung" (9,88) oder der "Bildung" (9,39).
Schaut man aber auf die Überkategorie "Digitalisierung" wird's schnell ganz mager. Für Internetgeschwindigkeit allgemein gibt's nur 3,42 Punkte, für WLAN-Hotspots 4,12 Punkte und für 4G-Handyempfang sogar nur 2,80 Punkte. Das drückt die Gesamtpunktzahl. Ein Problem, das München übrigens mit den meisten deutschen Städten gemein hat – Stichwort "Neuland".
Eine detaillierte Tabelle der Ergebnisse finden Sie hier.
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