Studentenbuden: Preisanstieg nicht mehr so stark - außer in München

Mancherors stoßen die Preise für Studenten-Buden mittlerweile an eine Grenze. Nur nicht in München - hier mussten Studenten im letzten Jahr nochmal drei Prozent mehr zahlen.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
In München zahlen Studenten am meisten für ihre Wohnung. (Symbolbild)
imago/Andreas Gora In München zahlen Studenten am meisten für ihre Wohnung. (Symbolbild)

Mancherorts stoßen die Preise für Studenten-Buden mittlerweile an eine Grenze. Nur nicht in München - hier mussten Studenten im letzten Jahr nochmal drei Prozent mehr zahlen.

München - Das Immobilienportal "immowelt.de" hat die Preise für Studentenwohnungen bis 40 Quadratmeter in 67 deutschten Hochschulstädten verglichen. Mit durchaus überraschenden Ergebnissen: So sanken etwa in Berlin die Mieten im Schnitt auf 450 Euro pro Monat. Ausreißer ist und bleibt aber München.

Hier wohnen Studenten nach wie vor am teuersten - auch im Vergleich zum Vorjahr (+3 Prozent). Im Median kostet eine Studentenbude in München 700 Euro Miete pro Monat. Weil viele Pendler sich ebenfalls um kleine Wohnungen bemühen, treibt das die Preise weiter, so die Experten von immowelt.

München teuer, viele andere Städte bezahlbarer

In vielen anderen beliebten Städten hingegen scheint die Grenze des Bezahlbaren langsam erreicht. In 26 der 67 untersuchten Städte stagnierten die Mieten oder gingen zurück. In weiteren 14 Städten stiegen die Mieten lediglich um 3 Prozent oder weniger. Die nach München zweit- und drittteuersten Studentenstädte Frankfurt (530 Euro, +2 Prozent) und Stuttgart (500 Euro, keine Veränderung) weisen eine relativ stabile Preisentwicklung auf. In Mainz (-7 Prozent) und Rosenheim (-5 Prozent) gingen die Angebotspreise im Vergleich zum Vorjahr merklich zurück. Auffällig ist dabei, dass der Mietpreis meist nahe an der 400-Euro-Marke stagniert oder wieder fällt. Hier scheint eine entscheidende Grenze für bezahlbare Studentenwohnungen zu liegen. Günstigere Städte mit Rückgang in den Mietpreisen sind Erfurt (-7 Prozent) und Rostock (-5 Prozent).

Wer um 200 Euro für seine Studentenwohnung bezahlen will, sollte nach Ostdeutschland gehen. In Chemnitz lag der Medianpreis bei 190 Euro, in Cottbus bei 200 und in Halle (Saale) 210 Euro. Im Westen lohnen sich etwa Iserlohn (230 Euro) oder Wuppertal (240 Euro).

Lesen Sie hier: Trauriges L’Atelier-Aus - Promi-Franzose macht zu

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren