Streit um 1000 Euro eskaliert: Mann zieht in München auf offener Straße ein Messer
Für 1000 Euro soll ein 44 Jahre alter Schneider angeboten haben, einem Bauarbeiter (33) eine Wohnung in München zu besorgen. Der Schneider soll das Geld genommen, aber keine Gegenleistung erbracht haben. Daraufhin lauerte der Bauarbeiter dem Mann am Sonntagnachmittag in München-Harlaching auf.
Bauarbeiter zieht plötzlich ein Messer
Der 33-Jährige fing am Sonntag um kurz nach 13 Uhr den 44-Jährigen in der Nähe dessen Wohnadresse im Bereich der Fromundstraße ab. Der Bauarbeiter soll dabei nach Angaben eines Polizeisprechers sein Geld von dem Schneider zurückgefordert haben. Zwischen den beiden aus dem Irak stammenden Männern kam es daraufhin zum Streit. Dabei soll der 33-Jährige ein Messer gezogen und seinen Landsmann damit bedroht haben.
Tatwaffe ist verschwunden
Der 44-Jährige verständigte den Polizeinotruf. Mehrere Streifen fuhren in die Fromundstraße. Die Beamten trafen dort den Bauarbeiter und nahmen ihn fest. Ein Messer hatte der Mann aber nicht bei sich. Daraufhin suchten Polizisten die Umgebung ab, sie fanden aber nicht die Tatwaffe. Der 33-Jährige wurde wegen versuchter räuberischer Erpressung und Bedrohung angezeigt. Der Schneider behauptete bei der Vernehmung durch die Polizei, er würde den 33-Jährigen nicht kennen. Ob das der Wahrheit entspricht, muss erst noch von der Kripo geklärt werden.
33-Jähriger wegen etlicher Straftaten polizeibekannt
Er kam in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Am Montag soll er dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, der entscheidet darüber, ob der mutmaßliche Täter in U-Haft kommt. Der 33-Jährige ist der Polizei wegen etlicher Straftaten bekannt. Gegen ihn wurde bereits ermittelt wegen Körperverletzung, Beleidigung, Drogendelikten und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
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