Streit über V-Mann im NSU-Prozess

Nach dreiwöchiger Pfingstpause ist der NSU-Prozess am Dienstag mit einem Streit zwischen Nebenklägern und den Verteidigern von Beate Zschäpe weitergegangen. Dabei ging es um die Verwicklung eines mutmaßlichen V-Mannes.
| dpa
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München - Nach dreiwöchiger Pfingstpause ist der NSU-Prozess am Dienstag mit einem Streit zwischen Nebenklägern und den Verteidigern von Beate Zschäpe weitergegangen. Dabei ging es um die Verwicklung eines mutmaßlichen V-Mannes des Thüringer Verfassungsschutzes in die rechtsextreme Unterstützerszene.

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Nebenklage-Anwalt Alexander Hoffmann beantragte, den Mann erneut als Zeugen zu laden und im Gerichtssaal mit seinem damaligen V-Mann-Führer zu konfrontieren. Bei zwei früheren Terminen hatte der V-Mann bestritten, Zuträger des Verfassungsschutzes gewesen zu sein. Zschäpe-Verteidiger Wolfgang Stahl entgegnete, der Antrag trage nicht zur Urteilsfindung bei.

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Zu Beginn des Verhandlungstages hatte ein Waffenexperte des Bundeskriminalamtes nahegelegt, das NSU-Trio könne möglicherweise über mehr Waffen verfügt haben als bisher bekannt. Es gebe in den Asservaten Munitionsreste, die sich keiner der bisher bekannten Waffen zuordnen ließen, sagte der Sachverständige.

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