Streik im Einzelhandel: Auch ein Rewe-Supermarkt in München war betroffen

Am Montag wurden acht Supermärkte von Rewe und Edeka in Bayern bestreikt. Auch ein Laden im Münchner Osten war betroffen. Zum Wochenende hin drohen weitere Streiks.
| AZ/dpa
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Das Corona-Jahr 2020 war für die Beschäftigten in Groß- und Einzelhandel eine Herausforderung. Nun fordert die Gewerkschaft Verdi eine bessere Bezahlung und unterstreicht dies mit Warnstreiks. (Symbolbild)
Das Corona-Jahr 2020 war für die Beschäftigten in Groß- und Einzelhandel eine Herausforderung. Nun fordert die Gewerkschaft Verdi eine bessere Bezahlung und unterstreicht dies mit Warnstreiks. (Symbolbild) © Matthias Balk/dpa

München - Die Gewerkschaft Verdi unterstreicht ihre Forderungen in der Tarifrunde im bayerischen Groß- und Einzelhandel mit Warnstreiks.

Am Montag waren acht Supermärkte der Unternehmen Rewe und Edeka in München und Schwaben betroffen, wie die Gewerkschaft mitteilte. Die Beteiligung sei "außerordentlich gut" gewesen, sagte der Verhandlungsführer der Arbeitnehmerseite in der Tarifrunde, Hubert Thiermeyer. Wegen Schutz- und Hygienemaßnahmen hatte Verdi auf größere Kundgebungen verzichtet.

Weitere Streiks drohen am Wochenende

Auch ein Rewe-Markt in Trudering im Hafelhofweg war vom Streik betroffen, wie das Unternehmen auf AZ-Anfrage mitteilte.

Die Warnstreiks im Handel werden in der laufenden Woche wohl weitergehen. Zum Wochenende hin würde es mehr Aktionen geben, so Verdi. Die Gewerkschaft fordert 4,5 Prozent mehr Gehalt sowie einen zusätzlichen Fixbetrag von 45 Euro für die Beschäftigten beider Branchen. Die Arbeitgeberseite lehnt dies ab.

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