Stirbt Münchens buntes Herz? Was vom einstigen Glockenbach bleibt

Das Glockenbachviertel war einst Hochburg der queeren Szene. Heute schließen Bars, und neue Partyreihen ersetzen zunehmend die klassischen Treffpunkte. Im AZ-Podcast "Kindl der Nacht" erzählt Party-Veranstalterin Sina Scherer, warum queere Schutzräume so wichtig sind und was sich in München ändern muss.
Niclas Vaccalluzzo, Maja Aralica |
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Rote Rosen beim Hans-Sachs-Straßenfest im Glockenbachviertel: In der neuen Folge von "Kindl der Nacht" dreht sich alles um das queere Nachtleben in München.
Rote Rosen beim Hans-Sachs-Straßenfest im Glockenbachviertel: In der neuen Folge von "Kindl der Nacht" dreht sich alles um das queere Nachtleben in München. © Mark Kamin

Das Glockenbachviertel war lange ein wichtiger Treffpunkt für die queere Community in München. Doch Gentrifizierung und neue Ausgehgewohnheiten haben die Szene verändert. Wo früher queere Bars und Clubs das Viertel prägten, fehlen heute insbesondere lesbische Treffpunkte.

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Sina Scherer will das ändern. Mit ihrer FLINTA*-Partyreihe Lost Girls schafft sie Räume, in denen sich lesbische Frauen und andere Mitglieder der queeren Community begegnen und möglichst sicher feiern können. Bei dem Begriff FLINTA* handelt es sich um Akronym das für Frauen, Lesben, Intergeschlechtliche, Nichtbinäre, Trans und Agender-Personen steht. 

Sina Scherer ist die Gründerin und Veranstalterin der queeren FLINTA*-Partyreihe Lost Girls in München.
Sina Scherer ist die Gründerin und Veranstalterin der queeren FLINTA*-Partyreihe Lost Girls in München. © Daniel von Loeper

Im AZ-Podcast "Kindl der Nacht" erzählt sie, wie aus einer persönlichen Idee eine Partyreihe wurde – und warum es ihr nicht nur ums Tanzen geht. Gemeinsam mit den AZ-Redakteuren Maja Aralica und Niclas Vaccalluzzo spricht Scherer über den Wandel des Glockenbachviertels, fehlende Lesbenbars und die Bedeutung queerer Schutzräume. 

Die Hosts Niclas Vaccalluzzo und Maja Aralica sprechen im neuen AZ-Podcast "Kindl der Nacht" mit verschiedenen Gästen über das Münchner Nachtleben.
Die Hosts Niclas Vaccalluzzo und Maja Aralica sprechen im neuen AZ-Podcast "Kindl der Nacht" mit verschiedenen Gästen über das Münchner Nachtleben. © Ben Sagmeister

"Kindl der Nacht" ist der neue AZ-Podcast über das Münchner Nachtleben. Alle zwei Wochen sprechen Niclas Vaccalluzzo und Maja Aralica mit Menschen, die mittendrin sind: über Boazn und Clubs, queere Partys, After-Wiesn und neue Trends. Es geht um die Orte, an denen München nachts zusammenkommt – und um die Menschen und Geschichten dahinter.

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  • HanneloreH am 18.10.2026 11:20 Uhr / Bewertung:

    Heute wenn man dort tagsüber unterwegs ist, siehst man nur noch Menschen in Cafés oder Fressbuden, warum arbeiten die nicht mehr , Kinderwägen versperren die Gehwege , ohne Kinder die sind im Kindergarten. usw.

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  • Da_Ding am 17.10.2026 22:23 Uhr / Bewertung:

    Ich könnte es gar versuchen, auch anders zu beginnen

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  • GyA am 15.10.2026 09:20 Uhr / Bewertung:

    Vielleicht ist das ein Grund, warum es immer weniger lesbische Treffpunkte gibt: Weil sich viele inzwischen an FLINTA* richten. Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass es solcher inklusiveren Partys gibt für ein etwas breiteres queeres Publikum. Aber ich behaupte, dass sich viele Lesben über exklusive Treffpunkte freuen würden, wo sie unter sich sind.

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