Starkbier: Wo man welchen "-ator" trinken kann

Salvator, Aviator, Unimator – da kann man schon mal ein wenig die Übersicht verlieren. Die AZ gibt einen Überblick über die verschiedenen Starkbiersorten
| Anne Kathrin Koophamel
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Salvator, Aviator, Unimator – da kann man schon mal ein wenig die Übersicht verlieren. Die AZ gibt einen Überblick über die verschiedenen Starkbiersorten

MÜNCHEN Wer fasten will, darf auch genießen. So etwa nach diesem Motto gibt es zwischen Aschermittwoch und Karfreitag in München die Starkbierfeste. Doch Vorsicht: Mit einem Alkoholgehalt von fünf bis zwölf Prozent sind die Biere vorsichtig zu genießen. Die AZ gibt einen Überblick:

PAULANER: „SALVATOR”
Inbegriff des Starkbiers – weil der Nockherberg sein Werbeträger ist. Am 23. März wird Luise Kinseher als Bavaria derblecken. Ab 25. März gibt es dann das Bier mit 7,9 Prozent Alkohol. Hier kommen alle her, die Münchner Flair spüren wollen. Die Maß für 8,80 Euro gibt es bis 10. April.

AUGUSTINER: „MAXIMATOR”
Griabig geht es an der Arnulfstraße im Augustinerkeller zu. Zum Anstich sind über 100 Stammtische eingeladen. Hier kommt her, wer bei einer gepflegten Maß granteln oder karteln will. Die Politik ist Nebensache, die mit 7,5 Prozent Alkohol runtergespült wird. Anzapfen wird Wirte-Napoleon Richard Süßmaier, der als Bedienung Maria antritt. Die Maß kostet 7,80 Euro (bis zum 9. April).

LÖWENBRÄU: „TRIUMPHATOR”
Die jungen Wilden toben sich am Stiglmaierplatz aus. Fünf Wochen lang wird jeweils von Mittwoch bis Samstag gefeiert. Die Buam messen ihre Kräfte beim Steinhebe-Wettbewerb (508 Pfund schwer). Die Madeln kämpfen um den Titel der „Miss Triumphator”. Tracht ist auch nach dem Anstichstag (s. unten) Pflicht. Modern sind auch die Halbliterkrüge, in denen der Triumphator mit 7,6 Prozent Alkohol für 4,20 Euro ausgeschenkt wird.

AYINGER: „CELEBRATOR”
Für Starkbier-Neulinge ist der Celebrator im Ayinger am Platzl das Richtige: Ihn gibt es nur im 0,33-Liter-Krügerl (3,45 Euro). Mit 6,7 Prozent Alkohol ist er auch etwas leichter. Auch echte Münchner sollten sich wieder heranwagen: Ayinger Biere werden immer wieder ausgezeichnet. Den Celebrator gibt es schon jetzt.

AIRBRÄU: „AVIATOR”
Ob er Flügel verleiht, ist unbekannt. Doch mit satten 7,8 Prozent wird das Starkbier am Flughafen ausgeschenkt. Für viele Touristen ist es die letzte Chance auf eine Halbe (2,30 Euro). 1500 Krüge gehen pro Tag über den Tresen. Am Freitag, den 25. März 2011, um 10 Uhr, gibt sich Wolfgang Krebs alias Edmund Stoiber die Ehre und besucht die Airbräu-Tenne.
 

UNIONSBRÄU: „UNIMATOR”
Gemacht für echte Mannsbilder. Vielleicht wird der Unimator deshalb bei Wiesnwirt Wiggerl Hagn im Unionsbräu an der Einsteinstraße ab kommenden Freitag ausgeschenkt. Dazu gibt es Live-Musik.

Neben diesen Bieren gibt es eine Reihe weiterer Starkbiere – wie den Delicator von Hofbräu oder dem Optimator von Spaten. Dazu kommen Feste im Münchner Umland.
Hofbräu schließt traditionell mit seinem Maibock- Starkbier die Lücke zum Biergartensommer. Dort derbleckt dann Django Asül.

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