Stadtwerke München schließen Seismikmessungen ab

Die Stadtwerke haben ihre geothermischen Messungen im Stadtgebiet abgeschlossen. Die roten Kabel, die sich durch München zogen wie Sprengladungen werden abgebaut. Erste Ergebnisse der Messungen sollen im Herbst vorliegen.
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Mit diesen Vibro-Trucks rüttelten sich die Stadtwerke durch die Münchner Straßen.
Stadtwerke München Mit diesen Vibro-Trucks rüttelten sich die Stadtwerke durch die Münchner Straßen.

München - Seit November 2015 lagen in ganz München die seltsamen roten Kabel herum, viele Bürger dachten im Scherz, die Stadt würde Stadtteile in die Luft sprengen wollen. Doch die SWM gaben schnell Entwarnung, die Kabel dienten lediglich der Datenaufnahme.

Denn die Stadtwerke untersuchten den Münchner Untergrund auf Geothermie - in Zukunft soll Wärme auch aus natürlichen Speichern im Untergrund kommen. Dazu fuhren ein halbes Jahr lang seltsame Fahrzeuge durch die Straße und rüttelten mit schweren Platten.

Diese Aktionen sind jetzt abgeschlossen. Rund 900 Kilometer hat der Konvoi der eingesetzten Vibro Fahrzeuge zurückgelegt, dabei massig Daten gesammelt. Bis April werden die Kabel jetzt wieder eingesammelt. Erste Ergebnisse aber gibt es nicht vor Herbst - jetzt steht die Hauptarbeit für die Ingenieure an.

 

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