Zwei Frauen bei Unfall verletzt: Feuerwehr setzt Rettungsschere ein
Mit dem Stichwort "Verkehrsunfall – Person eingeklemmt" sind Feuerwehr und Rettungsdienst am Montag (1. Juni) in die Aubinger Straße alarmiert worden. Dort waren gegen 14 Uhr ein Opel Corsa – der Wagen war stadteinwärts unterwegs – und ein Citroen C5 aus noch unbekannter Ursache miteinander kollidiert.
Als die ersten Helfer vor Ort eintrafen, hatten die 64-jährige Fahrerin des Citroens und die unverletzte 30-jährige Opel-Fahrerin die Autos schon verlassen, teilte die Feuerwehr weiter mit.

Feuerwehrleute greifen zur hydraulisch betriebenen Rettungsschere
Die bereits anwesenden Mitarbeiter des Rettungsdienstes sichteten die Beteiligten und versorgten zudem die Beifahrerin im Opel. Die 27-Jährige saß noch im Wagen, war aber nicht wie ursprünglich angenommen eingeklemmt.
Die Feuerwehr unterstützte bei den rettungsdienstlichen Maßnahmen, sicherte die Unfallstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Nach einer notärztlichen Untersuchung der 27-Jährigen entschied man sich für eine schonende Rettung, um weitere Verletzungen zu vermeiden.

"Mit der hydraulisch betriebenen Rettungsschere wurde daraufhin das Dach des Corsa entfernt und die Patientin anschließend mit einem Wirbelsäulenbrett – einem sogenannten Spineboard – achsengerecht befreit", so die Feuerwehr. Die 27-Jährige und die 64-Jährige kamen in Münchner Kliniken, die 30 Jahre alte Frau konnte unverletzt vor Ort bleiben.
Nachdem auslaufende Betriebsstoffe gebunden waren und die Fahrbahn gereinigt war, konnte die Einsatzstelle nach rund einer Stunde an die Polizei übergeben werden und die 25 Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr wieder einrücken.
Zur Unfallursache und der Schadenshöhe liegen der Branddirektion keine Erkenntnisse vor. Die Polizei ermittelt.

