Zufriedene Händler: Halbzeitbilanz beim Christkindlmarkt

Halbzeitbericht des Münchner Christkindlmarktes 2013: Einheimische und Touristen kaufen kräftig ein und lassen sich Glühwein und Schmankerl schmecken.
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Der Christkindlmarkt auf dem Marienplatz zieht auch heuer die Massen an. Die Händler sind zufrieden.
Petra Schramek Der Christkindlmarkt auf dem Marienplatz zieht auch heuer die Massen an. Die Händler sind zufrieden.

Altstadt - Die trockene Kälte hat die Menschen wohl zum Christkindlmarkt-Besuch ermuntert, denn die Halbzeit-Bilanz des Christkindlmarktes am Marienplatz sieht gut aus.

Besonders die beiden Wochenenden waren besucherstark. Dabei brachten das Bundesligaspiel Bayern München gegen Eintracht Braunschweig (1.12.) und der große Krampusschaulauf (8.12.) auch viele Touristen auf das Original unter den Münchner Weihnachtsmärkten.

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) schätzt, dass bis zur Halbzeit rund 1,7 Millionen Gäste den Christkindlmarkt besuchten. 2012 waren es 1,6 Millionen.

Die Gäste kamen vor allem aus osteuropäischen Ländern, aus den Nachbarländern Österreich, der Schweiz und Frankreich, aus Spanien, aus Großbritannien, Kanada und den USA, aus Asien und Italien.

Das RAW und die Marktkaufleute sind mit dem bisherigen Verlauf des Münchner Christkindlmarktes zufrieden.

Auch "die Anbieter von Heißgetränken" melden stabile Umsätze im Vergleich zum Vorjahr. Klassiker wie Bratwurst, Reiberdatschi oder Schupfnudeln sind nach wie vor die Renner im Gastrobereich. Lebkuchen und Stollen, auch glutenfrei, werden auch gut verkauft.

Dank einer großen Stammkundschaft und viel touristischer Laufkundschaft freut sich der Warenhandel auch über stabiler Umsätze. Beim Christbaumschmuck sind cognacfarbene Kugeln im Trend. Die „Grüne Gurke“, unverzichtbarer Christbaumschmuck in angelsächsischen Ländern, wird in diesem Jahr auch viel von Einheimischen gekauft. Allgemein verkauft sich Baumbehang besser als Dekorationskugeln.

Neben der frisch renovierten Michaelskirche und vor der glänzenden Fassade des neuen Joseph-Pschorr-Hauses hat sich der Kripperlmarkt im dritten Jahr etabliert.

Die Resonanz der Kunden ist positiv, bei den Krippenhändlern herrscht Zufriedenheit. Sammeln ist wieder „in“: Deshalb gehen Einzelteile aus dem Krippenpersonal oder dem Stallinventar gut über den Ladentisch. Gäste aus den USA und der Schweiz fragen besonders nach modern interpretierten Krippenfiguren aus Naturholz.

Die Himmelswerkstatt ist die Attraktion für Kinder: 925 Kinder haben bis zur Halbzeit die Himmelswerkstatt am Christkindlmarkt besucht. Noch bis zum Sonntag, 15. Dezember, stehen die Tore der Himmelswerkstatt offen.

Auch sonst war in der ersten Hälfte schon einiges los:

Mit dem großen Krampuslauf am 8. Dezember unterstützten die Marktkaufleute den Programmhöhepunkt des Christkindlmarktes: 30 Krampusgruppen mit 600 Teilnehmern aus Bayern, Österreich und Südtirol boten beim „Schaulauf des Brauchtums“ den Christkindlmarktgästen ein eindrucksvolles Bild.

Dank der finanziellen Unterstützung der Marktkaufleute zog außerdem täglich der Nikolaus über den Christkindlmarkt und verteilte „Apfel, Nuss und Mandelkern“ an Kinder.

Die Weihnachtsmusik live vom Rathausbalkon, täglich von 17.30 bis 18 Uhr, stimmte die Christkindlmarktgäste auf den Advent ein. Am 5. und 6. Dezember hielt der bekannte bayerische Gstanzlsänger und -schreiber Rupert Frank als Nikolaus eine Ansprache.

Zusammen mit den Wirtsleuten des Ratskellers luden die Marktkaufleute des Christkindlmarktes am 3. Dezember 50 bedürftige Münchnerinnen und Münchner zu einer Weihnachtsfeier ein. Der Nikolaus beschenkte die Gäste mit einem Geldgeschenk und reichlich gefüllten Nikolaussackerln.

 

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