Zu Fuß durch's Lehel

Die Freunde Haidhausens laden zu einem Stadtspaziergang durch das Lehel ein, bei dem die Geschichte des Viertels im Vordergrund steht.
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Edle Fassaden - hier die Regierung von Oberbayern - hat das Lehel zu bieten. Dahinter geht’s oft dörflich zu.
Daniel von Loeper Edle Fassaden - hier die Regierung von Oberbayern - hat das Lehel zu bieten. Dahinter geht’s oft dörflich zu.

Lehel - Am Sonntag, den 12. Juli 2015 gibt der Ehrenvorsitzende der "Freunde Haidhausens e. V." Johann Baier, ab 14.00 Uhr eine etwa zweistündige Stadtteilführung durch das südliche Lehel zwischen Isartor und Maximilianstraße. Treffpunkt ist das Isartor.

Mit dieser Tour vom Isartorplatz zur einstigen Floßlände, der größten Europas, und zum Max-II-Denkmal soll die Entwicklungsgeschichte der Stadt und speziell des Lehels dargestellt werden. Den Spuren der einstigen Stadtbefestigung wird ebenso nachgegangen, wie den vielfältigen Veränderungen des Viertels im Laufe der Jahrhunderte. Der Stadtteil lag zur Gänze im Überschwemmungsgebiet der Isar, bis Wasserbauingenieure ab ca.1800 die Isar im heutigen Stadtgebiet massiv zu regulieren begannen. Zwischen Cornelius- und Maximiliansbrücke lag Europas bedeutendste Floßlände. Hier war jahrhundertelang der Arbeitsplatz von Tagelöhnern, Flößern und Handwerkern, die sich auch die zahlreichen Stadtbäche im Lehel zunutze machten.

Anhand von historischen Karten, Grafiken und altem Bildmaterial soll der Wandel eines frühen Gewerbe- und Industriegebietes zwischen Altstadt und Isar zu einem teuren Wohngebiet aufgezeigt werden.

Ziel dieser Tour durch den südlichen Teil des Lehels ist die Maximilianstraße, die Mitte des 19. Jh. fast zur Gänze im einstigen Hochwassergebiet der Isar als Dammstraße angelegt worden war. Maximilianstraße, das Max-II-Denkmal, die Maximiliansbrücken und das Maximilianeum erinnern an den monarchischen Willen, die Residenz mit einer Prachtstraße nach Osten zum rechten Isarufer bei Haidhausen zu verbinden und der Stadt eine neue Entwicklungsachse zu geben.

Treffpunkt: Isartor am 12. Juli 2015 um 14.00 Uhr, eine Anmeldung ist nicht nötig

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