Z Common Ground in Laim: Mehr als ein Kunstprojekt

Der Z Common Ground in Laim ist mehr als ein Kunstprojekt. Es ist ein Ort zum Entdecken, Spielen, Skaten, Körbe werfen. Ein bisserl was bleibt davon.
| Jasmin Menrad
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Das Schlachthaus von Loomit und Matthias Mross.
Jasmin Menrad (11), Campos Viola Photography (2) 13 Das Schlachthaus von Loomit und Matthias Mross.
In dieser Küche wird nicht gekocht.
Jasmin Menrad (11), Campos Viola Photography (2) 13 In dieser Küche wird nicht gekocht.
Der FC Bayern Basketball hat den Court mitgestaltet.
Jasmin Menrad (11), Campos Viola Photography (2) 13 Der FC Bayern Basketball hat den Court mitgestaltet.
Das Hintergebäude ist besprüht, aber nicht begehbar.
Jasmin Menrad (11), Campos Viola Photography (2) 13 Das Hintergebäude ist besprüht, aber nicht begehbar.
Die AZ-Redakteurin allein mit Kopfhörer und Kamera in einer Installation des Ensembles Vonundzuundnoch.
Jasmin Menrad (11), Campos Viola Photography (2) 13 Die AZ-Redakteurin allein mit Kopfhörer und Kamera in einer Installation des Ensembles Vonundzuundnoch.
Eine schöne Sauerei!
Jasmin Menrad (11), Campos Viola Photography (2) 13 Eine schöne Sauerei!
Ein Automobil aus Karton.
Jasmin Menrad (11), Campos Viola Photography (2) 13 Ein Automobil aus Karton.
Matt Wiegele skatet durch sein Kunstwerk, das er mit Skateboarding München e.V. gebaut hat.
Jasmin Menrad (11), Campos Viola Photography (2) 13 Matt Wiegele skatet durch sein Kunstwerk, das er mit Skateboarding München e.V. gebaut hat.
Nur ein Durchgang - und so viel zu entdecken.
Jasmin Menrad (11), Campos Viola Photography (2) 13 Nur ein Durchgang - und so viel zu entdecken.
Im Biotop von Susi Gelb tropft es.
Jasmin Menrad (11), Campos Viola Photography (2) 13 Im Biotop von Susi Gelb tropft es.
Eine bunte Augenweide.  F: Jasmin Menrad (11), Campos Viola Photography (2)
Jasmin Menrad (11), Campos Viola Photography (2) 13 Eine bunte Augenweide. F: Jasmin Menrad (11), Campos Viola Photography (2)
Außen hui, innen hui: der Z Common Ground.
Jasmin Menrad (11), Campos Viola Photography (2) 13 Außen hui, innen hui: der Z Common Ground.
Natürlich gibt's auch eine Bar im obersten Stock.
Jasmin Menrad (11), Campos Viola Photography (2) 13 Natürlich gibt's auch eine Bar im obersten Stock.

In den Duschen des Fitnessstudios ist die Überforderung greifbar in Form von kleinen Staubflusen, die vor dem flimmernden Auge tanzen: Wände, Decken, Fensterglas und Armaturen sind weiß, der Besucher darf die Duschen nur mit Überziehern betreten. Nach all den bunten Räumen, Ecken und Treppenhäusern dreht das Auge in diesem Weiß durch. Durch weißen Nebel tanzt der Staub, während ein paar Meter weiter im Fitnessraum mit den Wandspiegeln "Tanztheater für alle ab 60" beginnt.

Der Verein zur Förderung urbaner Kunst hat sich extra für dieses Projekt gegründet - das Bespielen einer 4.000 Quadratmeter großen, leeren Gewerbefläche in Laim. Über 100 Künstler und Künstlerinnen haben in und mit dem Gebäude gearbeitet, dazu kommen Initiativen wie der PA/Spielkultur für Kinder, die Kammerspiele und ehemalige Trainer des Fitnessstudios, die kostenfreie Kurse anbieten - diesen Sonntag etwa von 15.30 bis 16.30 Uhr Aikido.

Z Common Ground in Laim: Der Eintritt ist kostenlos

Noch bis 2. Juni ist das Gebäude bei freiem Eintritt und gerne gegen eine Spende zugänglich. Im Keller hat der Verein Skateboarding München Rampen gebaut, im Erdgeschoss verköstigt eine Kantine auch Besucher, und im obersten Stock residiert eine Bar. Dazwischen: zauberhafte Räume, in denen sich die Besucher verlieren können.

Die Eigentümerfamilie des Areals verspricht, dass mit dem Abriss nicht alles vorbei sein wird: "Familie Ballauf arbeitet an einem Konzept, wie man das Thema Kunst in die späteren Wohnhäuser integrieren kann. Angestrebt wird auch, während der Bauphase weiterhin Kunstwerke der Künstler von Z Common Ground am Standort zu verorten", heißt es in einer Mail an die AZ.


Zschokkestr. 36, Do-Sa 14-21 Uhr, So 14-18 Uhr

Bilder vom Kunstprojekt sehen Sie in unserer Fotostrecke!

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