Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium wird neu gebaut

Weil eine Sanierung bei laufendem Betrieb zu teuer wäre, will die Stadt die Schule an anderer Stelle errichten.
| Gabriele Mühlthaler
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Bald mit neuer Adresse: das Bogenhauser Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium, derzeit noch in der Elektrastraße 61 ansässig.
AZ-Archiv Bald mit neuer Adresse: das Bogenhauser Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium, derzeit noch in der Elektrastraße 61 ansässig.

Bogenhausen -  Das Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium muss dringend saniert und erweitert werden. Doch dazu müsste es leer sein. Weil ein Umzug in Pavillons enorm teuer ist, will die Stadt lieber an anderer Stelle neu bauen.

Das alte Gebäude soll nach einer Renovierung zum zweiten Gymnasium Bogenhausens werden. Raumnot ist seit Jahren Programm im Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium. Die 45 Jahre alte Schule im Arabellapark wurde für 900 Schüler gebaut, unterrichtet werden inzwischen 1300.

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Zwar wurden 2010 ein Pavillon aufgestellt und 2013 ein Erweiterungsbau fertig, doch es reicht hinten und vorn nicht für die vielen Schüler. 2013 saß die Schulfamilie bereit auf gepackten Umzugkartons, weil das Hauptgebäude saniert und die komplette Schule ausgelagert werden sollte.

Doch dann hieß es: Kommando zurück, es sei auch eine energetische Sanierung angedacht, das müsse jetzt geplant werden. Wegen der Gebäudesituierung und der Enge auf dem Areal ist die Sanierung bei laufendem Betrieb nicht möglich. Nun jedoch hat sich die Situation geändert, für die Auslagerung würden Pavillons benötigt und die sind wegen der großen Nachfrage für Schulen und Asylbewerber enorm teuer.

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Von einem mehrstelligen Betrag in Millionenhöhe spricht Bogenhausens Bezirksausschuss- Vorsitzende Angelika Pilz-Strasser (Grüne) nach einem Gespräch bei Bürgermeisterin Christine Strobl. Dieses Geld will die Stadt lieber in einen Neubau an anderer Stelle investieren. Drei Standorte wurden geprüft, im Fokus steht jetzt ein Areal am Salzsenderweg/Fideliopark. Dort sollte ein mit Bürgern entwickelter Klimapark mit Frischluftschneise entstehen. Der Bezirksausschuss hätte den Neubau deshalb lieber woanders gesehen. Mehrheitlich stimmte das Gremium trotzdem zu, denn allzu lange wird das Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium es im alten Gebäude nicht mehr aushalten.

Bis zum Umzug an den Salzsenderweg – der Wunschvariante der Schule – werden immerhin sechs Jahre ins Land gehen. Danach soll die Anlage im Arabellapark gründlich saniert werden.Falls Stadtrat und Kultusministerium zustimmen, hätte Bogenhausen dann ein zweites Gymnasium.

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