Wie im Kino: Irrer Werbefilm für "Obststandl-Didi"

Kamerakran, Drohnen und der bekannteste deutsche Sprecher: Didi vom Obststandl vor der Uni hat einen aufwendigen Imagefilm ins Netz gestellt.
| Jasmin Menrad
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So war der Dreh vom Obststandl-Imagefilm.
ho 8 So war der Dreh vom Obststandl-Imagefilm.
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Kamerakran, Drohnen und der bekannteste deutsche Sprecher: Der Didi vom Obst- und Gemüsestandl vor der Uni hat einen aufwendigen Imagefilm ins Netz gestellt.

Maxvorstadt - Dieter Schweiger ist Sales Manager, Acquisition Executive und CEO. Er arbeitet bei einem "Familienunternehmen mit Tradition, das für Qualität, Leidenschaft und Nachhaltigkeit steht": Beim Obst- und Gemüsestandl an der U-Bahn Universität.

Seit über 30 Jahren verkauft Didi dort Äpfel, Mangos und Artischocken. Jetzt hat die Imagefilm-Produktionsfirma "al dente Entertainment" einen Werbefilm über Münchens bekanntestes Standl gedreht. Und es sind nicht irgendwelche Werbefilmer: Die Produktionsfirma wurde heuer mit dem Deutschen Wirtschaftsfilmpreis ausgezeichnet.

Der über 4-minütige Imagefilm ist aufwendig produziert, ein Kamerakran, Dolly-Kamerawagen und Drohnen waren im Einsatz und einer der bekanntesten deutschen Sprecher hat mitgemacht: Christian Schult, der unter anderem als Sprecher aus der Bitburger-Werbung bekannt ist, spricht getragen vom "Kompetenz- und Marktführer, der ideal positioniert ist". Klar, eben vor der Uni, wo jede Menge los ist. Während Didi in einen Apfel beißt, erklärt Schult: "Leistung fängt bei uns mit einer individuellen Qualitätskontrolle an."

Und während der Zuschauer Didi sieht, der mit einer Sackkarre über die Leopoldstraße geht, spricht die bekannte Stimme aus dem Off: "Unsere Logistik ist stets ganzheitlich, zeitgemäß und zuverlässig." Diese Phrase passt zu einem Obststandl, aber auch für einen Chemiekonzern.

Die Idee dahinter: Bei Imagefilmen sind die Inhalte beliebig austauschbar. Jeder redet mittlerweile von Nachhaltigkeit und Leistung im traditionellen Familienbetrieb. Konträr dazu steht Didi, der seit über 30 Jahren sein Obststandl betreibt. Ein kerniger Kerl, den jeder Münchner kennt. "Was er in den Interviews erzählt, ist echt. Er ist ein glaubhafter Typ, deshalb haben wir gefragt, ob er bei dem Film mitmachen möchte", sagt David Meadows-Hertig von al dente Entertainment.

Die Passanten und Kunden, die von Didi schwärmen, hat das Filmteam auf der Straße angesprochen. Nur das kleine Mädchen ist eine Komparsin: Lara-Lucia, die vierjährige Tochter von Regisseur Peter Schels. "Ich hatte im Sommer die Idee, einen völlig überhöhten Imagefilm für ein Obststandl zu machen. Da haben wir uns einfach drangemacht und zwei Tage gedreht Normal würde eine solche Produktion zwischen 30.000 und 50.000 Euro kosten", sagt Regisseur Peter Schels.

Der Imagefilm: 

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