Weiterentwicklung der "Alten Heimat"

Die Wohnanlagen „Alte Heimat“ in Laim sollen modernisiert und weiterentwickelt werden. Das hat der Kommunalausschuss des Stadtrats in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen.
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Sanierungsbedürftig: die Wohnanlage "Alte Heimat".
Wikipedia/LepoRello Sanierungsbedürftig: die Wohnanlage "Alte Heimat".

Die Wohnanlagen der Jubiläumsstiftung „Alte Heimat“ im Stadtbezirk Laim sollen modernisiert und weiterentwickelt werden. Das hat der Kommunalausschuss des Stadtrats in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen.

Laim - Die günstigen Ein- und Zwei-Zimmerwohnungen aus den 60er Jahren an der Zschokkestraße, am Kiem-Pauli-Weg und an der Burgkmairstraße werden bis heute – getreu dem Stiftungszweck – ausschließlich an bedürftige und betagte Münchner sowie an schwerbehinderte Wohnungssuchende vergeben.

Trotz regelmäßiger Bauunterhaltsmaßnahmen bedürfen die Gebäude einer grundlegenden Ertüchtigung. Die wesentlichen Bauelemente wie Dächer, Fassaden, Sanitär- und Entwässerungsleitungen sind in einem veralteten Zustand. Nur im Thomas-Wimmer-Haus, Burgkmairstraße 9, befindet sich ein Personenaufzug.

Der Kommunalausschuss hat sich daher in seiner Sitzung am Donnerstag mit dem Zustand der Wohnanlage befasst und grünes Licht für eine Weiterentwicklung und Modernisierung der Stiftungswohnungen gegeben.

Bei allen bisherigen Planungsschritten sind die Bewohner der Stiftungswohnungen eng eingebunden.

Das Kommunalreferat hatte zusammen mit der Gewofag, der örtlichen Regsam-Koordinierungsgruppe „Rund um den Kiem-Pauli-Weg“, dem sozialpsychiatrischen Dienst „Beratung und Betreuung Alte Heimat“ und dem Sozialreferat die Bewohner bereits im Frühjahr 2012 über mögliche Entwicklungen informiert.

In der Bürgerversammlung des 25. Stadtbezirks Laim im November 2012 stand die Verwaltung auch den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort.

„Wir haben uns sehr gefreut, dass die Mieterschaft hier so reges Interesse an der Weiterentwicklung ihres Wohnumfeldes zeigt“, sagt Bürgermeisterin Christine Strobl. „Der Stadtrat hat deshalb das Kommunalreferat heute beauftragt, auch weiterhin die Mieterinnen und Mieter durch regelmäßigen Informationsaustausch und Mitsprachemöglichkeiten eng in die Planungsüberlegungen einzubinden.“

Erster Schritt für die Modernisierung wird eine Bestandsanalyse und eine Machbarkeitsstudie sein.

Kommunalreferent Axel Markwardt betont: „Wir werden uns bei diesem Entwicklungskonzept strikt an die Ziele der Stiftungsgründer halten, um auch bei einer Überplanung der Wohnanlage weiterhin preisgünstigen Wohnraum für bedürftige alte Münchnerinnen und Münchner und schwerbehinderte Personen anbieten zu können.“

Dabei soll auch eingehend geprüft werden, ob und wie alten- und behindertengerechte Anpassungen im Bestand möglich sind oder ob bauliche Verdichtungsmaßnahmen, Aufstockungen oder Neubaumaßnahmen in Frage kommen.

Für die Verwaltung der Jubiläumsstiftung „Alte Heimat“ und der Wohnungen ist seit Stiftungsgründung als städtisches Immobilen-Fachreferat das Kommunalreferat zuständig. Erst mit der Neuorganisation des städtischen Wohnungsbestandes ist mit der Haus- und Mietverwaltung seit dem 1. Januar 2012 die Gewofag als städtisches Wohnungsbauunternehmen eingesetzt.

Dementsprechend wird das Kommunalreferat auch die Gewofag als Koordinierungspartner und späteren Maßnahmenträger damit beauftragen, ein städtebauliches Entwicklungskonzept zu erstellen.

 

 

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