Weiße Rosen gegen die Todesstrafe

Als Zeichen gegen die weltweite Todesstrafe: Zum Todestag der Geschwister Scholl verteilen Amnesty-Mitglieder in der Maxvorstadt weiße Rosen an Passanten.
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Dr. Horst Engler

Maxvorstadt - Am Sonntag, den 22. Februar werden Mitglieder der Gruppe "Gegen die Todesstrafe" zwischen 12 und 15 Uhr weiße Rosen an Passanten in der Veterinärstraße und im Englischen Garten verteilen. Die Gruppe will damit an die Kernmitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose, Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Probst erinnern, die nicht weit von dieser Stelle ihre Flugblätter verteilt haben und dafür am 22. Februar 1943 vom nationalsozialistischen Regime mit dem Fallbeil hingerichtet wurden.

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Die Mitglieder wollen aber auch ein Zeichen gegen die Todesstrafe setzen, die heute immer noch in vielen Staaten an der Tagesordnung ist. Und erschreckenderweise scheinen staatlich angeordnete Hinrichtungen nicht zurückzugehen - im Gegenteil. 2013 wurden weltweit mindestens 778 Menschen hingerichtet, der Großteil davon in den drei Staaten Iran, Irak und Saudi-Arabien.

Im Vergleich zu 2012 wurden fast 14 Prozent mehr Menschen hingerichtet. Diese Zahl beinhaltet allerdings keine einzige Hinrichtung aus China, denn die Volksrepublik veröffentlicht keine offiziellen Zahlen. Schätzungen gehen jedoch von mehreren tausend Hinrichtungen pro Jahr in China aus.

Weitere Informationen zum Thema unter www.amnesty.de und www.weisse-rose-stiftung.de

 

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