Warum empören?

uss erst was passieren, damit etwas passiert? Eine stets berechtigte Frage  - aber warum in der Bahnhofsgegend?
von  Georg Thanscheidt
Eins von mehreren Plakaten - hier an der Ecke Arnulfstraße/Bahnhogsplatz. Das Papageien-Bild klebt zufällig auf dem Masten.
Eins von mehreren Plakaten - hier an der Ecke Arnulfstraße/Bahnhogsplatz. Das Papageien-Bild klebt zufällig auf dem Masten. © tha

Muss erst was passieren, damit etwas passiert? Eine stets berechtigte Frage  - aber warum in der Bahnhofsgegend?

ALTSTADT Ein Fragezeichen im Konjunktiv: In der Umgebung des Hauptbahnhofs sind mehrere Schilder mit der immer berechtigten Frage: "Was müsste passieren das sie sich öffentlich empören?" aufgetaucht. Die Beantwortung fällt schwer: Nicht weil ein s auf dem Pappplakat fehlt. Sondern weil unklar ist, wer der Adressat ist, wer der Absender.

Vielleicht ist das aber auch eine Hommage an Stephane Hessel in weiß auf braun. Der Ex-Diplomat, der im Februar 2013 verstorben ist, landete noch mit 93 Jahren mit "Empört Euch!" einen Welt-Bestseller. Es kann natürlich auch einfach eine geschickte Werbekampagne oder die Worte eines einsamen Rufers in der Wüste sein. Hinweise bitte unter diesem Artikel!

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