Vorzeitiger Almabtrieb: Künstler beendet Schaf-Ausstellung

Manche Exponate wurden beschädigt, andere gestohlen. Walter Kuhn hast deshalb nun genug - und baut seine Herde auf dem Münchner Olympiaberg ab.
| Florian Zick
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Von rund 60 sind nur noch etwa 40 Schafe übrig. Zu viel Schwund, findet Aktionskünstler Walter Kuhn.
dpa Von rund 60 sind nur noch etwa 40 Schafe übrig. Zu viel Schwund, findet Aktionskünstler Walter Kuhn.

Manche Exponate wurden beschädigt, andere gestohlen. Walter Kuhn hast deshalb nun genug - und baut seine Herde auf dem Münchner Olympiaberg ab.

München - Anfangs zählte die Herde von Walter Kuhn rund 60 Tiere. Dann wurden es weniger ... dann noch weniger – zuletzt wurde sogar der Schäfer entführt. Aktionskünstler Kuhn hat deshalb nun genug. Deutlich früher als geplant will er seine Freiluft-Ausstellung am Olympiaberg beenden. Diebstähle haben die Herde in den vergangenen Tagen und Wochen einfach zu dramatisch dezimiert.

Schon am morgigen Samstag will Kuhn deshalb die etwa 40 übrigen Holz-Schafe wieder zusammentreiben und abtransportieren. Eigentlich war zum Ausstellungsende ein festlicher Abschluss geplant, aber wie es nunmal auch bei einem regulären Almabtrieb der Brauch ist: Wenn der Herde auf der Sommerweide etwas zustößt, werden die Tiere beim Abgang nicht geschmückt. So will es Kuhn nun auch am Olympiaberg halten.

In der Messestadt-Riem, hofft der Aktionskünstler, werden seine Schafe mehr Ruhe haben. Dort sollen die Tiere als Nächstes grasen, am 20. Juni beim Promenadenfest. 

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