Von wegen dickes Fell: Friert Ihr Hund auch?

Ein Münchner Geschäft für Heimtierbedarf bietet zwei- und vierbeinigen Kunden jetzt einen ganz besonderen Service.
| Von Natalie Kettinger
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Das dicke Fell dieser Hunde scheint nicht besonders zu isolieren.
Raubtiersalon 6 Das dicke Fell dieser Hunde scheint nicht besonders zu isolieren.
Dieser Hund trägt zwar ein Mäntelchen – doch offenbar ist es nicht dick genug, um die Abgabe der Körperwärme zu verhindern.
Raubtiersalon 6 Dieser Hund trägt zwar ein Mäntelchen – doch offenbar ist es nicht dick genug, um die Abgabe der Körperwärme zu verhindern.
Eine Aufnahme aus der Wärmebild-Kamera: Umso heller die Farben auf dem Foto sind, desto mehr Energie wird abgegeben.
Raubtiersalon 6 Eine Aufnahme aus der Wärmebild-Kamera: Umso heller die Farben auf dem Foto sind, desto mehr Energie wird abgegeben.
Eine Aufnahme aus der Wärmebild-Kamera: Umso heller die Farben auf dem Foto sind, desto mehr Energie wird abgegeben.
Raubtiersalon 6 Eine Aufnahme aus der Wärmebild-Kamera: Umso heller die Farben auf dem Foto sind, desto mehr Energie wird abgegeben.
Eine Aufnahme aus der Wärmebild-Kamera: Umso heller die Farben auf dem Foto sind, desto mehr Energie wird abgegeben.
Raubtiersalon 6 Eine Aufnahme aus der Wärmebild-Kamera: Umso heller die Farben auf dem Foto sind, desto mehr Energie wird abgegeben.
Eine Aufnahme aus der Wärmebild-Kamera: Umso heller die Farben auf dem Foto sind, desto mehr Energie wird abgegeben.
Raubtiersalon 6 Eine Aufnahme aus der Wärmebild-Kamera: Umso heller die Farben auf dem Foto sind, desto mehr Energie wird abgegeben.

Brauchen Hunde bei Eis und Schnee Spezialkleidung zum Schutz vor der Kälte – oder sind Pulli und Mäntelchen eher überkandidelte Mode-Accessoires?

Steffano Körper vom „Schwabinger Raubtiersalon“ hat dazu eine klare Meinung: „Wir haben festgestellt, dass fast alle Hunde im Winter frieren – außer einigen Huskys und Schäferhunden.“

Diese Erkenntnis fußt unter anderem auf einer Kunden-Aktion, die sich das Team der „Luxury Hundeboutique“ ausgedacht hat: Sie nehmen Hunde und deren Besitzer mit einer Wärmebildkamera auf und werten anschließend die Fotos aus.

Orange ist ein Zeichen für hohen Energieverbrauch

Auf den Bildern haben die Gesichter der Menschen in der Regel einen weißen bis hellgelben Farbton, weil über den Kopf besonders viel Energie abgegeben wird. Ein dicker Wintermantel hingegen ist auf dem Foto tiefblau – weil er verhindert, dass Körperwärme nach außen dringt. „Wärme ist ein limitiertes Gut“, sagt Steffano Körper. Deshalb beginne man an den im Foto hellen Stellen irgendwann zu frieren.

Bei Vierbeinern sei das nicht anders: „Hunde haben an den Füßen einen natürlichen Schutz, der wirkt wie ein Schuh.“ Deshalb seien ihre Pfoten auf den meisten Bildern dunkel. Die Körper hingegen schimmern häufig in hellem Orange – ein Zeichen für hohen Energieverbrauch.

Lesen Sie hier: Von Haut bis Haustier - Mit diesen Tipps trotzen Sie der Kälte

„Man sagt zwar immer, der Hunde stamme vom Wolf ab. Aber tatsächlich leben die Tiere schon so lange und so eng mit dem Menschen zusammen, dass viele Rassen Kälte nicht mehr gewöhnt sind“, sagt Steffano Körper, der selbst zwei Shih Tzus besitzt. „Die kommen ursprünglich aus Tibet, aus Eis und Schnee – und frieren trotzdem.“

Ob die Kunden nach dem kostenlosen Wärmebild-Warm-up tatsächlich einen der 12 000 Hundemäntel für ihren Liebling kaufen, die der Raubtiersalon auf Lager hat, bleibt ihnen überlassen.

Der Schwabinger Raubtiersalon, Schleißheimer Str. 188, hat wochentags von 13 bis 20 Uhr und samstags von 12 bis 16 Uhr für Privatkunden geöffnet.

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