Von der WG zur Vinothek

Koreanischen Krautsalat und rund 100 ausgewählte Weine gibt’s im Südhang Sendling in der Valleystraße.
| Daniel Gahn
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Entspannte Atmosphäre - egal ob mit Cappucchino oder mit einem Glas Wein - im Südhang Sendling in der Valleystraße.
Daniel von Loeper Entspannte Atmosphäre - egal ob mit Cappucchino oder mit einem Glas Wein - im Südhang Sendling in der Valleystraße.

Sendling - Alles begann mit einer WG. Vor Jahren wohnte Florian Ringshausen, der heutige Inhaber des Südhang Sendlings, noch da, wo heute sein Laden ist. Wie es im Laufe eines Lebens immer passiert, wird eine Wohngemeinschaft irgendwann aufgelöst und man geht getrennte Wege. Nicht so bei Ringshausen. Er blieb in der Wohnung und funktionierte sie zu einem Laden um. Anfangs verkaufte er dort Wohnaccessoires und ein bisschen Wein. Nach einer Babypause hat der gebürtige Münchner Anfang Juli aus dem Laden mit WG-Geschichte einen Weinladen mit Bar und Café gemacht.

„Es war alles irgendwie eine Notlösung“, erklärt Ringshausen. Nach einer Notlösung sieht der Südhang Sendling jedoch überhaupt nicht aus. Die hölzerne Inneneinrichtung wirkt modern und gemütlich und an einer Wand türmen sich in einem Regal feine Weine aus Italien, Frankreich, Österreich und Deutschland. Rund 100 Weine stehen zur Auswahl. „Am liebsten sind mir Weine von Weingütern, die ich selbst besuchen kann“, sagt Ringshausen über sein Sortiment. Preislich bewegen sich die Flaschen zwischen 6,50 Euro und 69 Euro. Offene Weine gibt es ab 3 Euro für den Weißen (0,1l) und ab 3,20 (0,2l) für den Roten.

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Der Billardtisch in der Mitte des Lokals, der als großer Tisch für Gäste dient, ist das einzige Relikt aus der Zeit, in der der Laden noch eine Wohngemeinschaft war. Die Weinbar ist erwachsen und hat sich trotzdem einen jugendlichen Charme bewahrt. Den schönsten Platz hat der Gast vor dem Ladenlokal. Hier lässt sich der Tag gemütlich auf Camping-Stühlen und in nachbarschaftlicher Atmosphäre ausklingen.

Neben Wein bietet der Südhang Sendling auch kleine Gerichte an, die es sonst in keinem Weinladen in München gibt: kleine koreanische Speisen. Tina Ringshausen, die Frau von Florian Ringshausen, bereitet jeden Tag frisches Gimbab, eine koreanische Variante des Sushi zu. Das hausgemachte Sushi wird mit Bio-Fleisch (5,50 Euro), vegetarisch und vegan (je 4,50 Euro) angeboten. Darüber hinaus gibt es auch noch das koreanische Nationalgericht Kimchi (3 Euro). Das passt zwar nicht unbedingt zu Wein, aber dafür wird im Südhang Sendling auch Bier (Hacklberg Urhell 0,5l für 2,80 Euro) angeboten. Den Wein kann man hinterher immer noch genießen.

Valleystraße 42, Telefon 548 471 03, Mittwoch bis Samstag 12 bis 20 Uhr,www.suedhang-sendling.de

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