Volksverhetzung vor Geschäft in Laim: Polizei sucht Zeugen

Die Münchner Polizei ermittelt gegen eine 49-jährige Frau, die zwei Personen ausländerfeindlich beleidigt haben soll.
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Die Frau beleidigte mehrere Personen, die vor einem Geschäft in einer Warteschlange standen. (Archivbild)
Die Frau beleidigte mehrere Personen, die vor einem Geschäft in einer Warteschlange standen. (Archivbild) © Markus Scholz/dpa

Laim - In einem Fall von Volksverhetzung sucht die Münchner Polizei nach Zeugen. Der Vorfall habe sich am 7. Januar gegen 14.30 Uhr vor einem Geschäft im Bereich der Fürstenrieder Straße und Gotthardstraße ereignet, so die Polizei.

Frau beleidigt Personen in Warteschlange rassistisch

Demnach standen dort mehrere Personen in einer Warteschlange. Als dann eine Frau an den Wartenden vorbeiging, soll sie unvermittelt zwei Personen mit dunklerer Hautfarbe angeschrien haben. "Sie beschimpfte gezielt diese beiden Personen mit diskriminierenden ausländerfeindlichen Ausrufen", heißt es im Polizeibericht.

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Eine weitere Zeugin sprach die 49-Jährige mit Wohnsitz in München daraufhin an und wurde dann auch - ohne ausländerfeindliche Inhalte - beschimpft. Daraufhin wurde die Polizei verständigt, die gegen die Frau ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung einleitete.

Fall von Volksverhetzung: Polizei sucht weitere Zeugen

Das Kommissariat 44 ermittelt in dem Fall und startet einen Zeugenaufruf. Wer also sachdienliche Hinweise geben kann - insbesondere sind dabei die beiden Personen angesprochen, die von der Tatverdächtigen beleidigt wurden - soll sich an das Polizeipräsidium München (Kommissariat 44, Telefon 089/2910-0) oder an jede andere Polizeidienststelle wenden.

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