Volkstheater Neubau - Was passiert mit den Eidechsen am Viehhof-Gelände

Das Areal wird für den Volkstheater-Neubau vorbereitet. Ein Hobby-Fotograf sorgt sich um die Reptilien.
| Eva von Steinburg
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Leben zwischen bunten Mauern: Diese Fotos von Eidechsen hat Heinz Peter am Viehhof-Gelände aufgenommen.
Heinz Peter 6 Leben zwischen bunten Mauern: Diese Fotos von Eidechsen hat Heinz Peter am Viehhof-Gelände aufgenommen.
Leben zwischen bunten Mauern: Diese Fotos von Eidechsen hat Heinz Peter am Viehhof-Gelände aufgenommen.
Heinz Peter 6 Leben zwischen bunten Mauern: Diese Fotos von Eidechsen hat Heinz Peter am Viehhof-Gelände aufgenommen.
Leben zwischen bunten Mauern: Diese Fotos von Eidechsen hat Heinz Peter am Viehhof-Gelände aufgenommen.
Heinz Peter 6 Leben zwischen bunten Mauern: Diese Fotos von Eidechsen hat Heinz Peter am Viehhof-Gelände aufgenommen.
Leben zwischen bunten Mauern: Diese Fotos von Eidechsen hat Heinz Peter am Viehhof-Gelände aufgenommen.
Heinz Peter 6 Leben zwischen bunten Mauern: Diese Fotos von Eidechsen hat Heinz Peter am Viehhof-Gelände aufgenommen.
Leben zwischen bunten Mauern: Diese Fotos von Eidechsen hat Heinz Peter am Viehhof-Gelände aufgenommen.
Heinz Peter 6 Leben zwischen bunten Mauern: Diese Fotos von Eidechsen hat Heinz Peter am Viehhof-Gelände aufgenommen.
Leben zwischen bunten Mauern: Diese Fotos von Eidechsen hat Heinz Peter am Viehhof-Gelände aufgenommen.
Heinz Peter 6 Leben zwischen bunten Mauern: Diese Fotos von Eidechsen hat Heinz Peter am Viehhof-Gelände aufgenommen.

München - Sie ist flink und ein guter Kletterer: Die Mauereidechse. Biologen entdeckten sie vor sieben Jahren bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Großmarkthalle. Die Echsen-Population war im Weg, aber streng geschützt. Darum bekam sie ein eigenes Biotop hinter dem Kontorhaus 2 in der Kochelseestraße. Für diese Umsiedlung wurden sogar einzelne Tiere vorsichtig mit dem Käscher geangelt.

Sie fressen Spinnen und Schnecken

Auf dem Kunst- und Kultur-Gelände des früheren Viehhofs in der Tumblingerstraße fühlen sich die Mauereidechsen zwischen den Hochbeeten des "Urban Gardenings" besonders wohl. Sie flitzen aus den Ritzen der graffitibesprühten Mauern. Nachmittags sonnen sich die schwarz gesprenkelten Reptilien auf Geröll. Zum Fressen finden sie dort Spinnen und Schnecken.

Weil nun der Viehhof für den Neubau des Volkstheaters vorbereitet wird, sorgt sich Hobby-Fotograf Heinz Peter um die Eidechsen. "Es wimmelt hier von ihnen. Es wäre schön, wenn sie in ein Biotop umgesiedelt werden könnten", findet der 48-jährige Arbeiter.

Kein Umzug

Rund 100 000 Euro hatte das städtische Kommunalreferat 2010 für die Umsiedlung der Eidechsen-Population an der Großmarkthalle gezahlt. Die schlanken, rund 25 Zentimeter langen Viecher am Viehhof bekommen diesen Luxus aber nicht.

Denn: Der Bundesnaturschutzparagraf 44 schützt eingeschleppte Eidechsenarten inzwischen weniger streng. "Für die Mauereidechse betreiben wir so einen Aufwand nicht mehr, schon aber für die einheimische Zauneidechse", erläutert Kommunalreferats-Sprecher Bernd Plank. Wenn Bauarbeiten nun einen Teil der Tiere vertreiben, sei das zu verschmerzen: "An schönen Tagen sehe ich hier mindestens 100 Echsen, nicht nur drei."

Touristen im Sommer

Nachts ist das Zuhause der Sendlinger Mauereidechsen das Gleisbett auf dem ausgedehnten Bahngelände nebenan. Die bunte Graffiti-Mauer im Viehhof besuchen sie eh nur an heißen Sonnentagen – quasi als Touristen.

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