"Urban Gardening-Projekt auf dem Josephsplatz!"

Auf Antrag der Grünen-Fraktion will der BA Maxvorstadt von der Landeshauptstadt wissen, ob nach Fertigstellung der Anwohnertiefgarage auf dem Josephsplatz gegärtnert werden kann.
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Maxvorstadt - Auf der neu zu gestaltenden Oberfläche des Platzes solle in einem kleinen Bereich ein Urban Gardening-Projekt verwirklicht werden, fordern Georg Etscheit und Sabine Thiele.

Das Projekt sollte "weniger der Produktion von Agrarprodukten als der praktischen Anschauung besondere für Kinder dienen, die dort lernen könnten, dass unser Obst und Gemüse nicht aus dem Supermarkt kommt, sondern immer noch mehr oder weniger mühsam angebaut und gepflegt werden muss", so die Initiatoren.

Für das Vorhaben könnte eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern am besten in Form eines Vereins konstituieren. Eine Zusammenarbeit mit dem Verein „o’pflanzt is“ wäre zu prüfen.

Urban Gardening, das Gärtnern in der Stadt, sei in aller Munde. Mittlerweile gebe es in vielen deutschen Städten solche Projekte öffentlicher Gemeinschaftsgärten, wo Bürgerinnen und Bürger auf öffentlichem Grund in Eigenregie Obst und/oder Gemüse anbauen.

In München habe der Verein „o’pflanzt is“ nahe des Leonrodplatzes auf mehr als 3000 Quadratmetern ein Urban Gardening-Projekt ins Werk gesetzt. Die Anlage sei allerdings etwas abgelegen und verfüge bislang nicht über einen Trinkwasseranschluss. Jetzt böte sich auf dem neu zu gestaltenden Josephsplatz die Möglichkeit, Urban Gardening mitten in einem Wohnquartier zu realisieren.

Dies könnte etwa in Form von mobilen Hoch- und Hängebeeten oder Pflanzcontainern in einer Ecke des Platzes geschehen. Andere Nutzungen, etwa der Spielplatz, sollten dadurch nicht beeinträchtigt werden.

 

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