Unter Drogen und betrunken: Mann greift Bundespolizisten und DB-Mitarbeiter an

Am Münchner Ostbahnhof eskaliert ein Streit zwischen zwei Männern. Ein 37-Jähriger attackiert anschließend Einsatzkräfte der Bundespolizei und Personal der Deutsche-Bahn-Sicherheit.
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Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung. (Archivbild)
Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung. (Archivbild) © Bundespolizei

Die Bundespolizei war gegen 10.15 Uhr über eine Schlägerei am Gleis 5 des Ostbahnhofs informiert worden: Nach bisherigen Erkenntnissen sei es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Tatverdächtigen und einem bislang unbekannten Mann gekommen.

Renitenter Beschuldigter wird "aus Gründen der Eigensicherung gefesselt" 

"Im weiteren Verlauf schlugen beide aufeinander ein", teilte die Bundespolizei weiter mit. Der unbekannte Beteiligte machte sich noch vor Eintreffen der alarmierten Streifen aus dem Staub, einen 37-Jährigen aus München kontrollierten die Beamten dann an Ort und Stelle.

"Dabei zeigte er sich sofort unkooperativ und trat den Beamten verbal aggressiv gegenüber. Da er wiederholt ein bedrohliches Verhalten zeigte, musste er aus Gründen der Eigensicherung gefesselt werden", so die Bundespolizei über den Beschuldigten.

Tatverdächtiger alkoholisiert und unter Drogen

Während des anschließenden Transports zur Dienststelle habe der Mann nach den Bundespolizisten sowie Mitarbeitern der Deutsche-Bahn-Sicherheit geschlagen und getreten. Auf der Dienststelle bedrohte er mehrere Einsatzkräfte mit dem Tod und beleidigte die Beamten fortlaufend.

Ein 28-jähriger Bundespolizist erlitt bei dem Einsatz leichte Verletzungen. Er kam vorsorglich in ein Münchner Krankenhaus, blieb aber dienstfähig. Der Beschuldigte wurde durch den Rettungsdienst untersucht; eine weitere medizinische Behandlung war nicht erforderlich.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,32 Promille, zudem reagierte ein Drogenschnelltest positiv. Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung.

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