Unfallaufnahme: Polizei fixiert Mann am Boden - tot!

Tragisches Ende eines harmlosen Auffahrunfalls: Der Unfallverursacher randaliert bei der Unfallaufnahme. Die Polizei muss den Mann fixieren - dabei kollabiert der 59-Jährige und stirbt.
| az/dpa
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Auch mit einem Defibrillator konnten die Rettungskräfte den mann nicht retten. Er verstarb noch am Unfallort.
dpa/picture-alliance Auch mit einem Defibrillator konnten die Rettungskräfte den mann nicht retten. Er verstarb noch am Unfallort.

Mittersendling – Am Montag, 17.03.14, gegen 10.50 Uhr, kam es in der Heckenstallerstraße (östliche Fahrtrichtung) an der Kreuzung zur Passauerstraße zu einem Auffahrunfall. Ein 59-jährige Landwirt, der mit seiner 60-jährigen Ehefrau unterwegs war, übersah mit seinem BMW den vor ihm bremsenden Pkw. An beiden Fahrzeugen entstand mittlerer Sachschaden.

Während der Unfallaufnahme durch die hinzugerufenen Polizeibeamten der PI 15 erregte sich der 59-jährige Unfallverursacher so stark, dass er sowohl seine Ehefrau als auch die eingesetzten Polizeibeamten körperlich anging. Von den Polizeibeamten wurde er daraufhin am Boden fixiert. Dabei kollabierte der Landwirt.

Er wurde sofort sowohl von den Polizeibeamten als auch von einem anwesenden Arzt reanimiert. Trotz Defibrillation konnte nur noch der Tod des Landwirts festgestellt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen bestanden beim Verstorbenen schwerwiegende medizinische Vorerkrankungen, die ausschlaggebend für den Notfall gewesen sein könnten.

Bei einer Obduktion wurden laut Polizei „gravierende Vorerkrankungen an Herz und Lunge“ festgestellt. Dagegen seien keinerlei Verletzungen entdeckt worden, die „im Zusammenhang mit der Festnahmesituation stehen“. Deshalb könne zumindest vorläufig von einem natürlichen Tod ausgegangen werden, teilte die Polizei am Abend mit.

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