Und morgens grüßen die Kamele

Wer beim Tierpark Hellabrunn im morgendlichen Rush-Hour-Stau steht, bekommt beim Warten nicht nur Kamele zu sehen. AZ-Chefredakteur Arno Makowsky über seine Beobachtungen.  
| Arno Makowsky
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Tierische Begegnung am Morgen: Neugierig beobachten sich Autofahrer und Kamel.
Arno Makowsky 3 Tierische Begegnung am Morgen: Neugierig beobachten sich Autofahrer und Kamel.
Tierische Begegnung am Morgen: Neugierig beobachten sich Autofahrer und Kamel.
Arno Makowsky 3 Tierische Begegnung am Morgen: Neugierig beobachten sich Autofahrer und Kamel.
Tierische Begegnung am Morgen: Neugierig beobachten sich Autofahrer und Kamel.
Arno Makowsky 3 Tierische Begegnung am Morgen: Neugierig beobachten sich Autofahrer und Kamel.

Wer beim Tierpark Hellabrunn im morgendlichen Rush-Hour-Stau steht, bekommt beim Warten nicht nur Kamele zu sehen. AZ-Chefredakteur Arno Makowsky über seine Beobachtungen.  

Thalkirchen - Wer in Harlaching oder Thalkirchen wohnt, lebt mit den Tieren im Hellabrunner Zoo auf du und du.

Vom Biergarten der Harlachinger Einkehr aus hört man abends die Löwen im nahen Raubtierhaus brüllen; im übrigen hört man die Tiere nicht nur, man riecht sie auch.

Und wer morgens mit dem Auto oder mit dem Radl den Tierparkberg runterfährt, freut sich immer wieder über eine ganz spezielle Begegnung. Sie stehen am Zaun ihres Geheges und beobachten neugierig die vorbeifahrenden Autos.

Die Fahrrad-Rambos, die mit Tempo 50 vorbeizischen, haben natürlich keine Zeit, sie zu begrüßen. Aber wer morgens um acht im Auto-Stau steht, kann die Hellabrunner Kamele genau studieren.

Ihr Fell ist zwischen den Höckern etwas abgeschabt, sie wirken trotzdem sehr zufrieden und recht geschäftig, ständig sind sie in Bewegung, als hätten sie dringende Dinge zu erledigen. Man hat durchaus den Eindruck, dass es sich um glückliche Kamele handelt.

Nicht nur wegen der Kamele ist die Fahrt den Tierparkberg runter enorm lehrreich und unterhaltsam.

Zunächst fällt das schon erwähnte Raubtierhaus in den Blick. Mit seinem transparenten Dach wirkt es fast futuristisch. Tatsächlich war dieses Dach vor Jahren ein Vorbild für die Außenhaut der Fröttmaninger Allianz-Arena. Die wurde aus dem gleichen Material hergestellt.

50 Meter weiter erkennt man gut das berühmte Elefantenhaus. Viele Münchner wissen nicht, dass es sich dabei um eines der interessantesten Architektur-Denkmäler der Stadt handelt. Denn die 18 Meter hohe Kuppel war, als sie vor 100 Jahren erbaut wurde, eine der ersten freitragenden Betonkuppeln weltweit.

Der Münchner Architekt Emanuel von Seidl hat sie entworfen. Ein grandioser Bau, der seinen grandiosen Bewohnern angemessen ist.

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