Umbau oder Abriss des Franziskaner: Jetzt spricht die Stadt

Was passiert mit dem Franziskaner in der Altstadt? Nachdem Verkaufs- und Umbaupläne bekannt wurden, war der Aufschrei und der Protest groß. Jetzt hat sich erstmals die Stadt zu den Umbauplänen geäußert.
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Der Franziskaner scheint so schnell nicht aus der Innnestadt zu verschwinden.
imago Der Franziskaner scheint so schnell nicht aus der Innnestadt zu verschwinden.

Was passiert mit dem "Franziskaner" in der Altstadt? Nachdem Verkaufs- und Umbaupläne bekannt wurden, war der Aufschrei und der Protest groß. Jetzt hat sich erstmals die Stadt zu den Umbauplänen geäußert.

Altstadt - Bleibt die Traditionsgaststätte "Zum Franziskaner" gegenüber der Oper oder muss sie einer Shopping-Mall weichen? Diese Frage beschäftigte spätestens seit September 2015 die Münchner. Damals waren Verkaufs- und Umbaupläne des Hauses zwischen Residenz-, Perusa- und Theatinerstraße bekannt geworden.

Jetzt hat sich auch die Stadt zu Wort gemeldet. In einer Antwort auf eine Anfrage der CSU-Fraktion gibt Stadtbaurätin Beate Merk bakannt, was ihr Baureferat zu der Sache sagt. Merk schreibt, dass "die Presseberichte über eine bevorstehende Schließung der Traditionsgaststätte „Zum Franziskaner“ nach unserer Kenntnis nicht den Tatsachen entsprechen. Es liegt kein Bauantrag oder Vorbescheidsantrag für einen Umbau, eine Nutzungsänderung zu Läden oder gar einen Abriss der Gebäude Residenzstraße 9 und Perusastraße 5 vor."

 

So schnell muss der Franziskaner nicht weichen

 

Ein Umbau des Hauses bedürfe "einer denkmalschutzrechtlichen Erlaubnis, bei der die Belange des Denkmalschutzes eingehend zu würdigen sind." So einfach kann ein Umbau daher nicht vonstatten gehen.

Also alles nur heiße Luft? Das Baureferat gibt zu: "Baurechtliche Instrumente, eine bestimmte Gaststätte, einen bestimmten Gaststättentypus an einen konkreten Standort zu binden, stehen nicht zur Verfügung." Man kann also die Gaststätte nicht via Gesetz in der Altstadt halten.

Doch der Wirt vom Franziskaner, Edi Reinbold, sagte unlängst, dass auch er von einer Fortführung der Gaststätte ausgehe, trotz Pachtvertrags und Übernahme des Löwenbräukellers.

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