Um in Bar zu kommen: Betrunkener gibt sich als BKA-Beamter aus

Merkwürdige Art von Humor: Weil ihn der Türsteher am Freitagabend nicht in eine Bar in der Maxvorstadt lassen wollte, zeigte ein 30-Jähriger seinen Ausweis und sagte, er sei Bundeskriminalbeamter.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Weil der Mann offensichtlich stark alkoholisiert war, verwehrte der Türsteher ihm den Zutritt zur Bar. (Symbolbild)
Bodo Marks/dpa Weil der Mann offensichtlich stark alkoholisiert war, verwehrte der Türsteher ihm den Zutritt zur Bar. (Symbolbild)

Maxvorstadt - Was als feucht-fröhlicher Abend in München begonnen hatte, mündete für einen Mann aus Nordrhein-Westfalen am Freitag in eine Anzeige wegen Amtsanmaßung.

Der 30-Jährige war gegen 21.15 Uhr in der Maxvorstadt unterwegs. Er entschied sich für den Besuch einer Bar, hatte dabei aber die Rechnung ohne den Türsteher gemacht. Nach Angaben der Polizei verwehrte der Türsteher dem Mann den Zutritt - "wohl aufgrund seines stark alkoholisierten Zustands".

Bundeskriminalbeamter? Türsteher ruft Polizei

Der 30-Jährige wollte sich aber nicht abwimmeln lassen, zeigte seinen Ausweis und sagte, er sei Bundeskriminalbeamter und habe deswegen natürlich Zutritt zur Bar. Den Türsteher beeindruckte das wenig, er verständigte die Polizei.

Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Amtsanmaßung. In § 132 Strafgesetzbuch heißt es: "Wer unbefugt sich mit der Ausübung eines öffentlichen Amtes befaßt oder eine Handlung vornimmt, welche nur kraft eines öffentlichen Amtes vorgenommen werden darf, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

Lesen Sie hier: Verletzter halbnackter Mann gibt Polizei Rätsel auf

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren