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Überfall auf Gold-Geschäft in München: Polizei nennt neue Details

Ein Täter hat ein Fachgeschäft für Goldan- und -verkauf überfallen. Die Fahndung nach dem Flüchtigen läuft auf Hochtouren.
André Wagner |
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Zwei Polizisten vor dem Edelmetall-Geschäft, das von zwei Tätern überfallen wurde.
Zwei Polizisten vor dem Edelmetall-Geschäft, das von zwei Tätern überfallen wurde. © Daniel von Loeper

In Pasing fand am Donnerstagmittag ein größerer Polizeieinsatz statt. Kurz vor 12 Uhr wurde auf ein Fachgeschäft für Goldan- und -verkauf in der Bodenseestraße 9 ein Raubüberfall verübt. 

Bisherigen Polizeiangaben zufolge soll kurz vor 12 Uhr ein unbekannter Täter den Laden betreten und dort Edelmetalle, Schmuck und Bargeld im niedrigen sechsstelligen Gesamtwert erbeutet haben. Nach dem Raub floh der Mann mit seiner Beute unerkannt vom Tatort. Videoaufzeichnungen von der Tat gibt es nicht, da in dem Laden kein Überwachungssystem installiert ist.

Ein Mitarbeiter des Geschäfts wurde während des Überfalls vom Täter mit Schlägen leicht im Gesicht verletzt und gefesselt. Er wurde vom Rettungsdienst ambulant behandelt. Zur Tatzeit befand sich auch ein Bekannter des Mitarbeiters im Lade, der blieb beim Überfall jedoch unverletzt.

Großfahndung mit über 15 Streifenwagen, Hubschrauber und Polizeihunden

Vor Ort nahm die Polizei sofort intensive Fahndungsmaßnahmen auf, an denen über 15 Streifenwagen, ein Hubschrauber und Polizeihunde beteiligt waren.  Auch Beamten der Bundespolizei waren in die Suche nach dem Täter involviert. Bisher erbrachten diese Maßnahmen allerdings noch keine Hinweise auf den Täter.

Der Täter wurde wie folgt beschrieben: Männlich, sprach Englisch mit osteuropäischem Akzent; schwarzer Pullover mit Kapuze. 

Zeugenaufruf:  Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Bodenseestraße und Pasinger Marienplatz (Pasing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? 

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Hinweis der Redaktion: In einer ersten Meldung war noch von zwei Tätern die Rede, dies haben wir nach neuen Informationen der Polizei angepasst.

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  • Gelegenheitsleserin vor 13 Minuten / Bewertung:

    @HanneloreH
    "Berliner Verhältnisse kommen in großen Schritten"

    Wirklich?

    Im Sicherheitsreport des Polizeipräsidiums München liest man unter
    "Raubüberfälle auf sonstige Zahlstellen und Geschäfte"
    2016: 30
    2021: 21
    2024: 28
    2025: 15

    In der Kriminalitätsstatistik für Berlin werden sowohl für 2024 als auch für 2025 unter "Raubüberfälle auf Kassenräume und Geschäfte" 256 Fälle gezählt.

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  • HanneloreH vor 2 Stunden / Bewertung:

    Berliner Verhältnisse kommen in großen Schritten

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  • FRUSTI13 gerade eben / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von HanneloreH

    Wie kommen Sie darauf?

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