Tram-Westtangente: Es geht schleppend voran

Im August hätte der Bauantrag für die Tram-Westtangente der Regierung von Oberbayern vorliegen sollen, doch die MVG muss bei ihrer eigenen Planung auf die Bahn warten.
| Emily Engels
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Die Tram hat den Mann überrollt und mitgeschleift. (Archivbild)
imago images / Ralph Peters Die Tram hat den Mann überrollt und mitgeschleift. (Archivbild)

Laim - Eigentlich sollte schon im August 2018 der Bauantrag für die Tram-Westtangente, die künftig die Aidenbachstraße mit dem Romanplatz verbinden soll, bei der Regierung von Oberbayern vorliegen – doch er lässt noch immer auf sich warten. Woran liegt’s?

"Uns sind noch die Hände gebunden", sagt MVG-Sprecher Matthias Korte. Der Grund: Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat das Genehmigungsverfahren zur vierten Planänderung der Zweiten S-Bahn-Stammstrecke noch nicht abgeschlossen. Konkret geht es um die Planung der Umweltverbundröhre in Laim für Fußgänger, Radler und den ÖPNV.

Westtangente: Röhre verzögert Planänderungsverfahren

Das EBA bestätigt der AZ auf Anfrage, dass das Planänderungsverfahren derzeit läuft. Zu einem genaueren Zeitplan will man sich dort jedoch noch nicht äußern. Die Verzögerung schiebt man stattdessen auf die Bahn: Die habe im Oktober noch letzte Überarbeitungen der Planunterlagen nachgereicht, erst jetzt sei der Antrag vollständig.

Korte geht dennoch davon aus, dass die Tram-Westtangente nach Zeitplan laufen wird. Er sagt: "Als Inbetriebnahme-Termin streben wir weiter Ende 2026 an."

Lesen Sie hier: Westtangente - Startsignal für die neue Tram

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