Toter Radler in Tiefgarage: War er zugedröhnt?

Neue Einzelheiten zum Fall des toten Radlers vor einer Tiefgarageneinfahrt in Milbertshofen. Einige Umstände bleiben jedoch weiter ungeklärt. Stand der Mann unter Drogeneinfluss?
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Stand der Mann unter Drogeneinfluss, bevor es zum Unfall kam? Die Polizei geht von einem Tod ohne Fremdeinwirkung aus. (Symbolbild)
dpa Stand der Mann unter Drogeneinfluss, bevor es zum Unfall kam? Die Polizei geht von einem Tod ohne Fremdeinwirkung aus. (Symbolbild)

Milbertshofen - Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte sich der Vorfall am Montag, zwischen 1:00 und 5:00 Uhr ereignet haben. Ein 38-jähriger Radfahrer soll versucht haben, mit seinem Fahrrad in die Tiefgarage eines Hauses in der Lena-Christ-Straße zu fahren. (AZ berichtete)

Die Polizei zweifelt an der Verkehrstüchtigkeit des Mannes - unter welchen Umständen diese allerdings einschränkt war, ist noch unklar. Der Mann fuhr mit seinem Fahrrad gegen die Seitenwand der Garageneinfahrt, mit rund 12 Grad Gefälle. Dabei verlor er im weiteren Verlauf die Kontrolle über das Fahrrad, stürzte nach vorne und fiel mit dem Kopf gegen das Rolltor der Tiefgarage.

Eine Anwohnerin fand den Mann gegen 5:00 Uhr morgens vor der Garageneinfahrt vor dem verschlossenen Rolltor neben seinem Fahrrad auf dem Bauch liegend, leblos auf. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Polizei konnte einen Tod durch Fremdeinwirkung bislang auschließen. In der Wohnung des Mannes wurden Drogenutensilien gefunden. Vermutet wird, dass der Mann unter Drogen- oder Alkoholeinfluss vom Fahrrad gestürzt ist.

Während der Ermittlungen wurde die Ort des Unfalls von 5:30 bis 9:00 gesperrt.

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