Todesschüsse auf Münchner Baustelle: Rätsel um Motiv

Wenige Wochen nach den tödlichen Schüssen auf einer Baustelle in der Au liegt das Motiv der Tat weiter im Dunkeln. Nun soll die Tatwaffe die Ermittlungen voranbringen.
| AZ/dpa
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Polizisten bewachen den abgesperrten Bereich vor dem Landratsamt München in der Au am 21. Februar 2019.
Thomas Gaulke Polizisten bewachen den abgesperrten Bereich vor dem Landratsamt München in der Au am 21. Februar 2019.

München - Nach dem mysteriösen Fund von zwei Leichen auf einer Baustelle in München dauern die Ermittlungen weiter an. Auch nach zahlreichen Zeugenbefragungen im persönlichen wie beruflichen Umfeld der beiden Toten hätten sich keine konkreten Hinweise ergeben, sagte ein Sprecher der Polizei München am Donnerstag.

"Das Motiv könnte für immer im Dunkeln bleiben." Die Ermittler haben demnach keinen Abschiedsbrief des 29-jährigen Architekten gefunden. Er hatte am 21. Februar einen 45 Jahre Polier auf einer Baustelle in München erschossen und dann sich selbst.

Tatwaffe soll Ermittlungen voranbringen

Die Beziehung der beiden Männer sei bislang noch völlig unklar, hieß es. Die Ermittler schließen nicht aus, dass es sich bei den Schüssen nur um einen kurzzeitigen Konflikt am Morgen der Tat gehandelt hat.

Die größte Hoffnung auf Klarheit besteht für die Polizei bei der Frage nach der Herkunft der Tatwaffe. Doch noch sei nicht geklärt, woher die Pistole stamme.

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