Tauben in Pasing nicht abschießen!

Auf dem Werksgelände der Bahn in Pasing schießt der städtische Falkner Tauben. Über München hinaus gehen Tierschützer deshalb auf die Straße, sogar im hohen Norden...  
| jam
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"Die Deutsche Bahn hat mehr als einen Schuss": So protestieren Tierschützer in Würzburg gegen das Taubentöten in Pasing.
Grauf 6 "Die Deutsche Bahn hat mehr als einen Schuss": So protestieren Tierschützer in Würzburg gegen das Taubentöten in Pasing.
"Die Deutsche Bahn hat mehr als einen Schuss": So protestieren Tierschützer in Würzburg gegen das Taubentöten in Pasing.
Grauf 6 "Die Deutsche Bahn hat mehr als einen Schuss": So protestieren Tierschützer in Würzburg gegen das Taubentöten in Pasing.
Die Tierschützer finden eine verletzte Taube am Bahnhof von Hannover.
Sandra Matthes 6 Die Tierschützer finden eine verletzte Taube am Bahnhof von Hannover.
So protestieren Tierschützer in Hannover gegen das Taubentöten in Pasing.
Sandra Matthes 6 So protestieren Tierschützer in Hannover gegen das Taubentöten in Pasing.
"Ob Taube oder Bordsteinschwalbe: Mord bleibt Mord!": So protestieren Tierschützer in Schweinfurt gegen das Taubentöten in Pasing.
Grauf 6 "Ob Taube oder Bordsteinschwalbe: Mord bleibt Mord!": So protestieren Tierschützer in Schweinfurt gegen das Taubentöten in Pasing.
"Ob Taube oder Bordsteinschwalbe: Mord bleibt Mord!": So protestieren Tierschützer in Schweinfurt gegen das Taubentöten in Pasing.
Grauf 6 "Ob Taube oder Bordsteinschwalbe: Mord bleibt Mord!": So protestieren Tierschützer in Schweinfurt gegen das Taubentöten in Pasing.

Auf dem Werksgelände der Bahn in Pasing schießt der städtische Falkner Tauben. Über München hinaus gehen Tierschützer deshalb auf die Straße, sogar im hohen Norden...

Pasing - Die Tierschützer meinen: "Die Deutsche Bahn hat mehr als einen Schuss". Denn auf dem Werksgelände der Deutschen Bahn in Pasing schießt seit Mitte Oktober der städtische Falkner Tauben. Weil die Tiere Boden, Arbeitsgeräte und Menschen mit Kot verunreinigen. Deutschlandweit haben Tierschützer am Samstag mit Mahnwachen ein Zeichen gegen den Abschuss setzen.

Die Bahn verteidigt die unpopuläre Maßnahme: „Es geht nicht darum, massenhaft Tauben zu töten. Wir wollen die Tiere erschrecken. Sie sollen sich einen neuen Platz suchen“, sagt ein Bahnsprecher.

Tierschützer aus Hannover erzählen:  „Dann hatte ich während der Mahnwache eine Taube gefangen, die wohl ein gebrochenes Bein hat. Die hat meine Freundin mitgenommen und ich habe sie heute von meiner Freundin zu mir nach Hause mitgenommen um morgen mit ihr zum Arzt zu gehen. Wenn man da so lange steht und die Leute beobachtet, dann ist es sehr traurig mit anzusehen, wie sie auch ohne uns gesehen zu haben, auf die Tauben schimpfen.

Einer hat gefragt, warum man die nicht abknallen sollte. Die stören, kacken alles voll, sind einfach nur lästig. Die machen es in München genau richtig. Das sollten sie mal bei uns auch machen, hieß es. Dann war einer, der fand es falsch die abzuschießen, wusste aber nicht, was man machen sollte. Den konnte man gut aufklären, war sehr interessiert. Einer fand die Aktion richtig toll, ist selbst zwar nicht aktiv, aber er hat mir sogar 10 € für Taubenfutter gegeben. Wahnsinn, darüber habe ich mich sehr gefreut.“

Heike Pauline Graf berichtet aus Schweinfurt und Würzburg vom Protest gegen das Taubentöten:

"Die Mahnwachen in Würzburg und Schweinfurt gegen den Taubenabschuß in München Pasing verliefen zufriedenstellend. Wegen der kurzen Vorlaufzeit waren wir unsicher, ob überhaupt zu bundesweiten Mahnwachen aufgerufen werden sollte. Eine gute Handvoll Leute ist für die Mahnwache zu einem stiefmütterlich behandelten Thema allerdings gar nicht so schlecht.

Neben üblichen Sprüchen wie: „Kein Interesse“ oder „Ich habe Themen, die einen Einsatz wert sind“, war die Resonanz in der Bevölkerung teilweise erstaunlich positiv. Lob wie „Toll, daß Ihr das macht!“ oder: „Weiter so und viel Erfolg!“ gaben allen Mühen einen Sinn. Sogar ein Taubenzüchter war strikt gegen die Abschüsse.

In Schweinfurt gesellten sich Leute zur Mahnwache, die über Facebook von der Aktion erfahren hatten. Zum Schrecken aller erhielt man zweifach den Hinweis, daß in Bremen die Tauben angeblich von der Stadt vergiftet werden sollen. Auch dafür sind Mahnwachen gut: Für wertvolle Infos. Die Unerschütterlichen waren darin bestärkt, für ihre Ideale notfalls mit wenigen oder sogar alleine auf die Straße zu gehen."

 

 

 

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