Täuschend echt: Softair-Alarm in der Fußgängerzone

Eine Schüler-Gruppe hantiert in der Fußgängerzone mit Spielzeugpistolen. Die Passanten holen die Polizei. Die Streife nimmt den Schülern ihre Softairs weg und überantwortet sie der Lehrerin.
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"Überfall!", riefen die Täter zwei Mal. Dann gogen sie wieder ab. Foto: dpa
dpa "Überfall!", riefen die Täter zwei Mal. Dann gogen sie wieder ab. Foto: dpa

München - Eine Schulklasse vom Lande machte am Freitag einen Ausflug nach München. Gegen Mittag durften die Schüler dann alleine in der Stadt herumlaufen. Sechs von ihnen kauften sich laut Polizeiangaben in der Fußgängerzone Softair-Pistolen. Damit spielten sie in der Fußgängerzone herum.

Irritierte Passanten sprachen eine Polizeistreife auf das Waffen-Spiel an. Die Polizisten nahmen die Schüler mit auf die Inspektion und stellten die Softairs sicher. Dann brachten sie die 14-16-jährigen Jugendlichen wieder zu ihrer Lehrerin.

Weil Softairs aussehen wie echte Pistolen dürfen sie nicht in der Öffentlichkeit geführt werden. Sie gelten als "Anscheinwaffen". Deshalb haben die Schüler eine Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz begangen.

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