Syrer kommt freiwillig vom Kran herunter

Der syrische Asylbewerber, der auf den Kran beim Gärtnerplatztheater geklettert ist, kam am Samstagnachmittag freiwillig wieder herunter.
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Stundenlang hält der Flüchtling bei Dauerregen und Kälte in 40 Meter Höhe aus.
dpa Stundenlang hält der Flüchtling bei Dauerregen und Kälte in 40 Meter Höhe aus.

Der syrische Asylbewerber, der auf den Baukran beim Gärtnerplatztheater geklettert ist, kam am Samstagnachmittag freiwillig wieder herunter.

München - Es ist vorüber: Seit Samstagmorgen saß Abdullatif A. (31) wieder auf einem Baukran, diesmal in der Innenstadt, am Gärtnerplatz. Jetzt ist er freiwillig wieder heruntergekommen, nachdem er mit Polizeipsychologen und Dolmetschern gesprochen hat. Er zitterte und war klitschnass. Mit der Aktion hat sich A. in Lebensgefahr gebracht: Er stand direkt auf dem Ausleger, wo es auch sehr rutschig war.

Der Asylbewerber aus Syrien war schon im August 17 Stunden lang auf einem Kran an der Wolfratshauser Straße gesessen. Damals forderte er, dass seine Familie ein Visum für die Bundesrepublik erhält, ansonsten würde er sich in die Tiefe stürzen. Seine Verfahren ist nicht entschieden, die Familie ist immer noch in Ägypten.

Mindestens 50 Polizisten waren im Einsatz. Die Klenzestraße, in der der Kran stand, war zwischen Gärtnerplatz und Fraunhoferstraße komplett gesperrt. Auf dem Gärtnerplatz wurde kein Verkehr zugelassen.

Lesen Sie hier: Asylbewerber klettert auf Kran am Gärtnerplatz

 

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