Stadtrats-CSU: Minna Thiel soll vor der HFF in der Maxvorstadt bleiben

Die Stadtrats-CSU beantragt, dass der Schienenbus weiter vor der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) stehen darf.
| Felix Müller
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Sommervergnügen am Minna Thiel vor der HFF.
Minna Thiel Sommervergnügen am Minna Thiel vor der HFF.

Die Stadtrats-CSU beantragt, dass der Schienenbus "Minna Thiel" weiter vor der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) stehen darf.

Maxvorstadt - Es ist erst ein paar Tage her, da sah es ganz schlecht aus für das Projekt "Minna Thiel". Der Schienenbus vor der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF): kurz vor dem Aus. Der Bezirksausschuss (BA) Maxvorstadt hatte sich gegen einen Verbleib des Studententreffs ausgesprochen. Formal hat der BA das nicht zu entscheiden – in der Praxis hört die Verwaltung bei solchen Entscheidungen aber häufig auf die Empfehlungen aus dem Viertel.

Jetzt aber gibt es einen ganz dicken Hoffnungsschimmer für das Kooperationsprojekt der "Bahnwärter Thiel"-Macher mit der HFF. Die CSU wird am Freitag offiziell im Rathaus einen Antrag einbringen. Darin heißt es: "Die Stadtverwaltung ermöglicht es dem Betreiber des Kulturprojekts "Minna Thiel", dieses weiterhin vor der Hochschule für Film und Fernsehen mit seinem bisherigen Konzept fortzuführen."

Minna Thiel: Alles soll bleiben, wie es ist

Denn darum geht es, wie Initiator Daniel Hahn auch am Donnerstag wieder im Gespräch mit der AZ betonte. Das Projekt soll sich nicht verändern, wie viele im Bezirksausschuss befürchtet hatten, weil Hahn formal einen Bauantrag eingereicht hat, um Minna Thiel nicht jedes Jahr neu genehmigen lassen zu müssen. "Es war ein Missverständnis.", sagte Hahn am Donnerstag. "Alles bleibt so wie es ist, wir wollen auch nicht die Öffnungszeiten verlängern, es wird nichts vergrößert und nichts ausgebaut."

Den Vernehmen nach kommt nun noch einmal Bewegung in die Sache, weil CSU-Stadtrat Hans Theiss, der in München-Mitte für den Landtag kandidiert, sich CSU-intern für die Sache eingesetzt hat. Auf AZ-Nachfrage sagte er, es hätten sich viele überzeugen lassen, dass Bedenken wegen Lärm und Schmutz unbegründet seien. "Das ist ein lebenswerter Ort urbaner Subkultur", sagte Theiss. "So etwas muss in München auch möglich sein, wo keine Anwohner direkt beeinträchtigt werden."

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