Stadt errichtet Künstlerfriedhof

Das historische Gräberfeld 41 auf dem Münchner Waldfriedhof soll künftig der „Künstlerfriedhof“ für die Stadt werden. Das hat der Gesundheitsausschuss des Stadtrats beschlossen.
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Letzte Ruhestätte: Ein geschützter Bestattungsort abseits der gewohnten Grab- und Urnenfelder im Waldfriedhof.
Daniel von Loeper Letzte Ruhestätte: Ein geschützter Bestattungsort abseits der gewohnten Grab- und Urnenfelder im Waldfriedhof.

Das historische Gräberfeld 41 auf dem Münchner Waldfriedhof soll künftig der „Künstlerfriedhof“ für die Stadt werden. Das hat der Gesundheitsausschuss des Stadtrats beschlossen.

Großhadern - Die Vergabe der einzelnen Gräber soll durch den Oberbürgermeister im Benehmen mit dem Ältestenrat des Stadtrates erfolgen.

Direkt gegenüber des Gräberfeldes ruht bereits ein großer Geist: hier liegt das beeindruckende Grab des Literatur-Nobelpreisträgers Paul Heyse.

Das wahrhaft friedliche Areal mit den verschlungenen Pfaden, das 1907 als weltweit erster Waldfriedhof eröffnet wurde, war schon früh ein Ruheort der Kreativen: die gesellschaftliche Avantgarde , die Künstler und Künstlerinnen der Stadt entdeckten ihn für sich, ab 1912 legte der Künstler-Unterstützungsverein die ersten Gräber an.

Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs sagt: „Es freut mich sehr, dass verdienten Persönlichkeiten der Landeshauptstadt München eine besondere und angemessene Grabanlage angeboten werden kann.“

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