Siemens-Hochhaus wird Wohnturm

Eine Jury hat entschieden, welche Architekten den Büroturm auf dem Siemensareal umbauen sollen. Die Entwürfe kann man jetzt einsehen.
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Den leerstehenden, ehemaligen Siemens-Büroturm will Investor Hubert Haupt umwidmen lassen um dort 250 Wohnungen unterzubringen.
Haupt Immobilienmanagment Den leerstehenden, ehemaligen Siemens-Büroturm will Investor Hubert Haupt umwidmen lassen um dort 250 Wohnungen unterzubringen.

Sendling - Im November hatte es einen öffentlichen Wettbewerb über das ehemalige Siemensareal in Obersendling gegeben. Auf dem Areal mit einer Fläche von zirka 11,5 Hektar soll ein lebendiges Wohnquartier für etwa 1.000 neue Wohnungen mit Versorgungs- und Infrastruktureinrichtungen sowie umfassenden Grün- und Freiflächen entstehen. Durch die Umnutzung des Hochhauses sollen zusätzlich zirka 270 Wohnungen geschaffen werden.

22 Büros, die über ein Auswahlverfahren ermittelt wurden, hatten dafür ein städtebauliches und landschaftsplanerisches Gesamtkonzept entworfen und dabei das bestehende Hochhaus in die Planungen einbezogen. Das Preisgericht hat am 10. und 11. Februar aus den eingereichten Arbeiten fünf Konzepte gleichrangig als Preisgruppe prämiert und Empfehlungen zu deren Überarbeitung ausgesprochen. Die Arbeiten wurden der Öffentlichkeit am 2. März vorgestellt.

Auch der Büroturm soll in Zukunft zum Wohnen genutzt werden. Am 8. Mai hat sich die Jury nunr für den Entwurf mehrerer Architekten entschieden. Die Arbeitsgemeinschaft Rapp+Rapp B.V., Amsterdam mit Lützow 7 Garten- und Landschaftsarchitekten, Berlin, wurde zum Sieger für die Außengestaltung gekürt.  Für die geplante Umnutzung des Hochhauses empfahl die Jury, den Entwurf des Büros Meili Peter Architekten, München, der weiteren Planung zugrunde zu legen.

"Der Entwurfsverfasser hat sich in herausragender Weise mit dem Gebäudebestand auseinandergesetzt und ein breitgefächertes Angebot an Wohnungsgrundrissen erarbeitet. Städtebau und Hochbau zeigen ein hohes Potential an Möglichkeiten für die Identifikation der zukünftigen Bewohnerschaft mit dem neuen Quartier", heißt es in einer Mittelung der Stadt.

Die Arbeiten sind seit dem  11. Mai in der Hofmannstraße 63 (Erdgeschoss Gebäude 1.749, Zugang über die Siemensallee) ausgestellt. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 15 bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag von 10 bis 17 Uhr.

Die Planungen sollen nun Grundlage des anschließenden Bebauungsplanverfahrens sein. Die Öffentlichkeit wird weiterhin an der Planung beteiligt sein. Ausgelobt und durchgeführt wurden die Planungsverfahren von den Grundeigentümerinnen, der PATRIZIA (Campus Süd) und PBS Immobilien GmbH (Hochhaus an der Baierbrunner Straße 54), in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München.

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