Sexueller Übergriff: Münchnerin weiß sich mit Trick zu helfen – Paketbote angezeigt

Ein Paketbote hat am Montag (12. Januar) in München eine Frau sexuell belästigt, als er sie belieferte. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter im Rahmen der eingeleiteten Fahndung vorläufig fest.
Der 33-Jährige – mit Wohnsitz in München – habe gegen 13 Uhr in der Westendstraße einer 29-Jährigen an ihrer Wohnadresse ein Paket zugestellt, berichtet die Polizei weiter. Hierbei habe er die Frau um ein Glas Wasser gebeten und die Wohnung betreten. Er machte der Frau laut Polizei Komplimente und berührte sie zudem unsittlich oberhalb der Bekleidung am Becken sowie im Intimbereich.
"Können uns später treffen": 29-Jährige wendet List an, um aufdringlichen Paketboten loszuwerden
Die Frau habe mehrfach geäußert, dass sie dies nicht wolle und versucht, den 33-Jährigen von sich wegzudrücken. Der Paketbote habe sie dann weiterhin bedrängt und aufgefordert, "sexuelle Handlungen an ihm durchzuführen", so die Polizei.
Der 29-Jährigen gelang es schließlich, den Mann dazu zu bringen, die Wohnung zu verlassen – indem sie nach Angaben der Polizei eine List anwandte und vorgab, den Paketboten womöglich "später zu treffen".
Die Frau wählte den Polizeinotruf, und im Zuge der dann folgenden Fahndung kontrollierten Beamte den 33-Jährigen im Umfeld der Polizeiinspektion Westend und nahmen ihn vorläufig fest. Er wurde wegen des sexuellen Übergriffs angezeigt, das Kommissariat 15 ermittelt weiter.