Sexueller Übergriff: Münchnerin weiß sich mit Trick zu helfen – Paketbote angezeigt

Der Paketbote bittet die Frau bei seiner Lieferung um ein Glas Wasser, begrapscht die 29-Jährige und drängt sie zu sexuellen Handlungen. Die Frau greift zu einer List, die Polizei kann den mutmaßlichen Täter später aufgreifen.
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Polizeibeamte nahmen den mutmaßlichen Täter nahe der PI Westend vorläufig fest. (Symbolbild)
Polizeibeamte nahmen den mutmaßlichen Täter nahe der PI Westend vorläufig fest. (Symbolbild) © Peter Kneffel/dpa

Ein Paketbote hat am Montag (12. Januar) in München eine Frau sexuell belästigt, als er sie belieferte. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter im Rahmen der eingeleiteten Fahndung vorläufig fest.

Der 33-Jährige – mit Wohnsitz in München – habe gegen 13 Uhr in der Westendstraße einer 29-Jährigen an ihrer Wohnadresse ein Paket zugestellt, berichtet die Polizei weiter. Hierbei habe er die Frau um ein Glas Wasser gebeten und die Wohnung betreten. Er machte der Frau laut Polizei Komplimente und berührte sie zudem unsittlich oberhalb der Bekleidung am Becken sowie im Intimbereich.

"Können uns später treffen": 29-Jährige wendet List an, um aufdringlichen Paketboten loszuwerden

Die Frau habe mehrfach geäußert, dass sie dies nicht wolle und versucht, den 33-Jährigen von sich wegzudrücken. Der Paketbote habe sie dann weiterhin bedrängt und aufgefordert, "sexuelle Handlungen an ihm durchzuführen", so die Polizei.

Der 29-Jährigen gelang es schließlich, den Mann dazu zu bringen, die Wohnung zu verlassen – indem sie nach Angaben der Polizei eine List anwandte und vorgab, den Paketboten womöglich "später zu treffen". 

Die Frau wählte den Polizeinotruf, und im Zuge der dann folgenden Fahndung kontrollierten Beamte den 33-Jährigen im Umfeld der Polizeiinspektion Westend und nahmen ihn vorläufig fest. Er wurde wegen des sexuellen Übergriffs angezeigt, das Kommissariat 15 ermittelt weiter.

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10 Kommentare
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  • Chris_1860 am 14.01.2026 15:44 Uhr / Bewertung:

    Ergänzung aus dem offiziellen Polizeibericht:

    "Am Montag, 12.01.2026, gegen 13:10 Uhr, stellte ein 33-Jähriger mazedonischer Paketbote mit Wohnsitz in München in der Westendstraße einer 29-Jährigen an ihrer Wohnadresse ein Paket zu. Hierbei bat er die 29-Jährige um ein Glas Wasser.

    Dafür betrat der 33-jährige Paketzusteller die Wohnung, wo er der 29-Jährigen Komplimente machte und sie zudem unsittlich oberhalb der Bekleidung am Becken und im Intimbereich berührte."

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  • Bongo am 14.01.2026 15:36 Uhr / Bewertung:

    Wohnsitz in München! Interessant! Darf die Nationalität wieder mal nicht genannt werden?

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  • Hanswurst am 16.01.2026 21:27 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Bongo

    Warum ist das wichtig, obs ein mazedonischer Paketbote oder ein österreichischer Autofahrer war?
    Wichtig ist hier, keine Unbekannten in die Wohnung zu lassen!

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