Sendlinger Kunst im Schutzbunker

Bei den offenen Ateliertage "Kunst in Sendling" können die Münchner im Gaißacher Bunker künstlerische Arbeiten sehen. Dem hat jetzt das Kommunalreferat zugestimmt.
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Der Bunker an der Thalkirchner Straße wird zum Kunstbunker.
Rudolf Huber Der Bunker an der Thalkirchner Straße wird zum Kunstbunker.

Sendling - Die Grünen hatten beantragt, dass der Bunker in der Tahlkirchner Straße 158 für "Kunst in Sendling" vom 11. bis 13. Oktober der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Lesen Sie hier: Weitere Ideen, wie die Münchner Bunker genutzt werden könnten.

Jetzt hat das Kommunalreferat zugestimmt, dass das Erdgeschoss und der erste Stock als Kunstfläche genutzt werden können.

Lesen Sie hier den Antrag der Grünen:

Die Veranstaltung „Kunst in Sendling“ findet in diesem Jahr zum 10. Mal statt. Von Freitag, dem 11.10.2013 bis Sonntag, dem 13.10.2013 öffnen Künstlerinnen und Künstler ihre Atelier- und Arbeitsräume und bieten Interessierten die Möglichkeit, sie und ihre Arbeiten dort kennen zu lernen. Da das Thema der Ausstellung nur der Aspekt des Ortes ist, finden sich zahlreiche Richtungen künstlerischer Arbeiten zusammen, für die sich sonst kein Rahmen findet und den Reiz dieser und ähnlicher Veranstaltungen ausmacht.

Die vielen Veranstaltungen erfreuen sich großer Beliebtheit und mit dem Bunker als zusätzlichen Veranstaltungsort würde auch eine historische Komponente mit beinhaltet sein.

Für die Öffnung des Bunkers sind keine Infrastrukturarbeiten erforderlich, es geht auch nicht um eine vorweggenommene Zwischennutzung. Ziel ist es, der Presse und der Bevölkerung zu zeigen, dass es in Sendling Platz für Kunst und Kultur gibt und dazu eignet sich dieses zeitgeschichtliche Denkmal in beeindruckender Art und Weise. Am Donnerstag, den 10. Oktober 2013 um 18 Uhr könnte im Rahmen des Eröffnungs-Events unter dem Motto: “Sendling braucht Platz für Kunst und Kultur” im Erdgeschoss des Bunkers eine Musikgruppe auftreten und ein Poetry-Slam stattfinden. Im Obergeschoss könnten mittels einer Video-Projektion Kunstwerke von Sendlinger KünstlerInnen projeziert werden. Dazu könnten alle KünstlerInnen, LokalpolitikerInnen aller Fraktionen, die Presse und natürlich auch die Bevölkerung eingeladen werden.

Der Bunker würde anschließend während der Öffnungszeiten mittels Videobeamer “bespielt” werden. Dabei könnte auch ein Screening der “HistorischenLernorte” gezeigt werden. Der Bunker (gebaut 1941 als Hochbunker zum Schutz der anliegenden Bevölkerung bei Luftangriffen) steht derzeit leer, er war bis vor einigen Monaten vermietet. Im Moment ist nicht klar, wie er weiter genutzt werden wird. Eine geschichtsnahe Nutzung oder auch eine künstlerische oder auch anderweitige städtische Nutzung wäre wünschenswert.

 

 

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