Selbst ins Gefängnis gehen

Inhaftierung im Eigenversuch: Eine Gefängniszelle in der Fußgängerzone.
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Zwei Mal drei Meter groß ist diese „Gefängniszelle“.
Petra Schramek Zwei Mal drei Meter groß ist diese „Gefängniszelle“.

Wie fühlt es sich an, hinter Gittern zu sein? Zumindest ein klein wenig kann man das am Samstag in der Fußgängerzone nachfühlen. Das erzbischöfliche Ordinariat München hat vor der Kirche Sankt Michael eine Gefängniszelle nachbauen lassen – Maße: zwei auf drei Meter.

Die Räume sind mit Original-Gegenständen aus der JVA Stadelheim ausgestattet. Passanten haben die Möglichkeit, mit Seelsorgern und einstigen Häftlingen ins Gespräch zu kommen.

Die Kirche möchte mit der Aktion den Dialog zwischen Menschen anregen, Grenzen zu denen, die eine Haftstrafe verbüßen müssen, sollen sich nicht verhärten. Passanten sollen die Möglichkeit bekommen, über mögliche eigene Vorurteile nachzudenken. Anlass ist das heilige Jahr der Barmherzigkeit.


Samstag / 12 bis 20 Uhr / vor der Michaelskirche

 

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