Schnäppchenjäger bei Bayerns größtem Flohmarkt

Am Samstag fand auf der Theresienwiese der größte Flohmarkt Bayerns statt. Wie in den letzten Jahren herrschte auch heuer riesiger Andrang von Schnäppchenjägern und Schaulustigen - Sehen Sie hier Bilder vom Flohmarkt.
| Linda Jessen
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Am Samstag war es wieder soweit: Bayerns größter Flohmarkt öffnete auf der Theresienwiese seine Pforten.
Daniel von Loeper 16 Am Samstag war es wieder soweit: Bayerns größter Flohmarkt öffnete auf der Theresienwiese seine Pforten.
Tausende Schnäppchenjäger ließen sich die Chance nicht entgehen und tummelten sich bei bestem Flohmarkt wetter auf der Theresienwiese.
Daniel von Loeper 16 Tausende Schnäppchenjäger ließen sich die Chance nicht entgehen und tummelten sich bei bestem Flohmarkt wetter auf der Theresienwiese.
Hunderte Stände lockten die Besucher mit ihren Angeboten.
Daniel von Loeper 16 Hunderte Stände lockten die Besucher mit ihren Angeboten.
Wer hätte nicht gern ein Gramophone für die eigene Wohnung - optisch wäre es auf alle Fälle ein Highlight!
Daniel von Loeper 16 Wer hätte nicht gern ein Gramophone für die eigene Wohnung - optisch wäre es auf alle Fälle ein Highlight!
Eventuell wären aber auch diese beiden Tiger etwas für die eigenen vier Wände gewesen.
Daniel von Loeper 16 Eventuell wären aber auch diese beiden Tiger etwas für die eigenen vier Wände gewesen.
Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.
Daniel von Loeper 16 Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.
Auch für Kunstbegeisterte gab es an zahlreichen Ständen die Möglichkeit das ein oder andere Bild zu kaufen.
Daniel von Loeper 16 Auch für Kunstbegeisterte gab es an zahlreichen Ständen die Möglichkeit das ein oder andere Bild zu kaufen.
Aber auch Abseits des Flohmarkts wurde den Besuchern mit dem Frühlingsfest einiges geboten. Zum Beispiel eine Fahrt im Riesenrad um den perfekten Überblick über das Gelände zu bekommen.
Daniel von Loeper 16 Aber auch Abseits des Flohmarkts wurde den Besuchern mit dem Frühlingsfest einiges geboten. Zum Beispiel eine Fahrt im Riesenrad um den perfekten Überblick über das Gelände zu bekommen.
Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.
Daniel von Loeper 16 Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.
Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.
Daniel von Loeper 16 Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.
Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.
Daniel von Loeper 16 Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.
Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.
Daniel von Loeper 16 Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.
Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.
Daniel von Loeper 16 Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.
Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.
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Daniel von Loeper 16 Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.
Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.
Daniel von Loeper 16 Weitere Bilder von Bayerns größtem Flohmarkt auf der Theresienwiese am Samstag.

Am Samstag fand auf der Theresienwiese der größte Flohmarkt Bayerns statt. Wie in den letzten Jahren herrschte auch heuer riesiger Andrang von Schnäppchenjägern und Schaulustigen.

Ludwigsvorstadt - "Meine Frau sammelt Vogelkäfige. Wir haben schon 20 Stück zuhause“, erzählt ein Münchner. Auf der Theresienwiese hat er Nummer 21 gefunden – auf Bayerns größtem Flohmarkt. Vielen Sammlern geht hier das Herz auf und über, denn zwischen Büchern, Kisten voller Stempel, Raclette-Sets und alten Telefonen bieten Händler immer wieder Liebhaber-Stücke an. „One man’s trash is another man’s treasure“ lautet ein englisches Sprichwort und der Gedanke hinter dem Flohmarkt: Des Einen Glump ist des Anderen Schatz. Rund 3000 Händler bieten am vergangenen Samstag Ware für etwa 80 000 Besucher an.

Unter dem wachsamen Blick der Bavaria treiben sich trotz des nur durchwachsenen Wetters junge Alternative, Alt- und Neu-Hippies, leidenschaftliche Sammler und Liebhaber mit scharfem Blick für besondere Stücke herum.

Es gibt Händler, die jedes Stück für 50 Cent anpreisen (wobei sich teilweise die Frage stellt, ob die feilgebotene Ware diese 50 Cent wert ist) und Profis, die besondere Stücke an ihren Ständen haben und jedes Jahr hier sind. Ein anderer muss seine Ware früh wegräumen – die aufgebauten Samuraischwerter verstoßen gegen das Waffengesetz, teilen ihm die Polizeibeamten mit. Auch ein Stammgast ist wieder da – ein Medizinerskelett wartet auf einen Käufer.

Aus allen Richtungen kommt Musik (von den Grammophonen – zu Vorführzwecken), der Boden ist stellenweise vermatscht, Händler sitzen entspannt in Liegestühlen – es herrscht Festivalstimmung auf der Theresienwiese.

2014 sei es zwar besser gelaufen, weil das Wetter so toll war, berichten die alten Hasen unter den Händlern. Aber die Stimmung und das Geschäft seien auch heuer gut. Das bestätigt sich, wenn man die Käufer beobachtet, wie sie mit ihrer Ausbeute beladen dem Auto entgegenstolpern. Eine junge Frau hat drei Hüte übereinander auf dem Kopf, ein Pärchen trägt eine riesige rote Truhe über die Frühlingswiesn.

Nicht alle wollen sich diese langen Wege antun. Etwa 6500 Autos parken auf der Theresienwiese, viele suchen noch einen kostenlosen Parkplatz in einer der umliegenden Straßen. Die Polizei berichtet von 200 ausgestellten Strafzetteln, elf Autos werden abgeschleppt.

Die Händler sitzen meist seit drei oder vier Uhr früh an ihren Ständen, richtig viel los ist erst am Nachmittag, als das Wetter ein wenig freundlicher wird. Das ist wohl mit ein Grund warum der Flohmarkt nicht so recht enden will. Trotz des offiziellen Endes um 16 Uhr ist die Theresienwiese noch um sechs Uhr abends so voll, dass die Händler nicht wegkommen. Ja mei, wenn’s halt grad so schee ist...

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