Sanierung der Filialkirche St. Georg: Das wird neu

Mit einem Zuschuss von 77000 Euro geht die Renovierung der Filialkirche St. Georg in Obermenzing weiter. Der Kirchturm ist bereits fertig. Die AZ stellt weitere Änderungen vor
| Carolin Fröhlich
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Der Kirchturm ist bereits saniert. Am 1. August wurde das goldene Turmkreuz geweiht.
Frieder Vogelsgesang Der Kirchturm ist bereits saniert. Am 1. August wurde das goldene Turmkreuz geweiht.

Mit einem Zuschuss von 77000 Euro geht die Renovierung der Filialkirche St. Georg in Obermenzing weiter. Der Kirchturm ist bereits fertig. Die AZ stellt weitere Änderungen vor.

München - Frieder Vogelsgesang (CSU), Vorsitzender der Bürgervereinigung Obermenzing, ist stolz. Seit vielen Jahren setzt sich die Bürgervereinigung zusammen mit der Pfarrei dafür ein, dass die kleine Filialkirche St. Georg saniert wird. Nun gehen die Sanierungsarbeiten weiter (AZ berichtete), weil die Bayerische Landesstiftung sie mit 77 000 Euro bezuschusst – ein Verdienst der Bürgervereinigung.

Seit 2014 laufen die Baumaßnahmen an der Dorfkirche. Erstmals 1315 urkundlich erwähnt, liegt eine lange Geschichte hinter St. Georg. Von 1921 bis 1924 wurde sie als Pfarrkirche genutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurden Dach und Fenster beschädigt und die Kirche blieb geschlossen. Heute ist St. Georg Filialkirche des Pfarrverbands Menzing.

Otmar Bernhard (CSU), ehemaliger Staatsminister und Landtagsabgeordneter, freut sich, dass die Sanierung dank des Zuschusses weitergeht. Für ihn ist St. Georg „ein Wahrzeichen in Obermenzing“.

 

Sanierung kostet knapp 1 Million Euro

 

Mit insgesamt 50 000 Euro stieß die Bürgervereinigung die Planung der Erneuerungen im vergangenen Jahr an. Weitere 10 000 Euro flossen vom Bezirksausschuss Pasing/Obermenzing in das Projekt. Nun kommen 77 000 dazu. Die Sanierung wird insgesamt knapp eine Million Euro kosten — was dazu noch fehlt, soll aus Spenden finanziert werden.

Der Turm ist schon fertig: Auf der Spitze des frisch gestrichenen Turms thront jetzt ein neues, gold-glänzendes Kreuz. Auch die alte und durchfeuchtete Friedhofsmauer ist neu verputzt, alte Steine wurden durch neue ersetzt. Und das aus einem besonderen Grund: Der Friedhof, auf dem wahrscheinlich um 1900 die letzte Beerdigung stattgefunden hat, soll wieder nutzbar gemacht werden. Schließlich ist er neben Wirtshaus und Maibaum mitten im Ortskern gelegen. „Jetzt soll er wieder in den Mittelpunkt der Bevölkerung rücken“, wünscht sich Frieder Vogelsgesang. Um diesen Plan umzusetzen, müssten noch zwei Linden im Nordteil des Kirchhofs gefällt werden. Eine Genehmigung dafür fehlt noch.

Auch im Innenraum der Kirche sind Veränderungen geplant: Wo die Besucher gezwungen waren, rechts oder links an den Kirchenbänken vorbei zu gehen, soll ein Mittelweg die Reihen teilen und den Weg zum Altar freimachen. Spätestens 2017 soll alles fertig sein – denn dann feiert Menzing seinen 1200. Geburtstag.

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