Rundgang durchs Edel-Quartier in der Maxvorstadt

Auf dem ehemaligen Arri-Areal ziehen bald die Bewohner ein. Im Projekt "Therese" entsteht kein bezahlbarer Wohnraum - trotzdem sind fast alle Wohnungen schon weg.
| Myriam Siegert
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Einige der Erdgeschosswohnungen haben kleine Terrassen und Gärten.
my 23 Einige der Erdgeschosswohnungen haben kleine Terrassen und Gärten.
Auch Freiflächen für die Bewohner sind vorgesehen.
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Als dicht aber trotzdem geräumig, wird die Bebauung gelobt.
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Die Visualisierung der Planer zeigt die Außenansicht.
HHVision 23 Die Visualisierung der Planer zeigt die Außenansicht.
Auch zwei der Vordergebäude wurden neu gebaut. Die Ansicht von der Theresienstraße aus.
HHVision 23 Auch zwei der Vordergebäude wurden neu gebaut. Die Ansicht von der Theresienstraße aus.
Auf dem Areal ist eine verwinkelte Hinterhof-Landschaft entstanden.
Daniel von Loeper 23 Auf dem Areal ist eine verwinkelte Hinterhof-Landschaft entstanden.
Auf dem Areal ist eine verwinkelte Hinterhof-Landschaft entstanden.
Daniel von Loeper 23 Auf dem Areal ist eine verwinkelte Hinterhof-Landschaft entstanden.
Auf dem Areal ist eine verwinkelte Hinterhof-Landschaft entstanden.
Daniel von Loeper 23 Auf dem Areal ist eine verwinkelte Hinterhof-Landschaft entstanden.
Auf dem Areal ist eine verwinkelte Hinterhof-Landschaft entstanden.
Daniel von Loeper 23 Auf dem Areal ist eine verwinkelte Hinterhof-Landschaft entstanden.
Die Spielflächen erscheinen manchen vielleicht etwas karg.
Daniel von Loeper 23 Die Spielflächen erscheinen manchen vielleicht etwas karg.
Die Spielflächen erscheinen manchen vielleicht etwas karg.
Daniel von Loeper 23 Die Spielflächen erscheinen manchen vielleicht etwas karg.
Fünf Penthouse-Wohnungen gibt es in dem Projekt, alle haben große Dachterrassen.
Daniel von Loeper 23 Fünf Penthouse-Wohnungen gibt es in dem Projekt, alle haben große Dachterrassen.
Fünf Penthouse-Wohnungen gibt es in dem Projekt, alle haben große Dachterrassen.
Daniel von Loeper 23 Fünf Penthouse-Wohnungen gibt es in dem Projekt, alle haben große Dachterrassen.
Fünf Penthouse-Wohnungen gibt es in dem Projekt, alle haben große Dachterrassen.
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Fünf Penthouse-Wohnungen gibt es in dem Projekt, alle haben große Dachterrassen.
Daniel von Loeper 23 Fünf Penthouse-Wohnungen gibt es in dem Projekt, alle haben große Dachterrassen.
"Therese" Arri Maxvorstadt Luxus Wohnungen
Daniel von Loeper 23 "Therese" Arri Maxvorstadt Luxus Wohnungen
Einige der Erdgeschosswohnungen haben kleine Terrassen und Gärten.
Daniel von Loeper 23 Einige der Erdgeschosswohnungen haben kleine Terrassen und Gärten.
Einige der Erdgeschosswohnungen haben kleine Terrassen und Gärten.
Daniel von Loeper 23 Einige der Erdgeschosswohnungen haben kleine Terrassen und Gärten.
Einige der Erdgeschosswohnungen haben kleine Terrassen und Gärten.
Daniel von Loeper 23 Einige der Erdgeschosswohnungen haben kleine Terrassen und Gärten.
Ansicht von der Theresienstraße.
Daniel von Loeper 23 Ansicht von der Theresienstraße.
Stadtbaurätin Elisabeth Merk und Joachim Häsler von Instone Real Estate vor dem "Therese".
Daniel von Loeper 23 Stadtbaurätin Elisabeth Merk und Joachim Häsler von Instone Real Estate vor dem "Therese".
Das Arri-Gelände früher, die Theresienstraße ist unten.
Google Maps 23 Das Arri-Gelände früher, die Theresienstraße ist unten.
Helle Farben, Balkone, große Fenster, Dachterrassen: Die Wohnungen sind fast alle verkauft.
Daniel von Loeper 23 Helle Farben, Balkone, große Fenster, Dachterrassen: Die Wohnungen sind fast alle verkauft.

Auf dem ehemaligen Arri-Areal ziehen bald die Bewohner ein. Im Neubau-Projekt "Therese" entsteht kein bezahlbarer Wohnraum - trotzdem sind fast alle Wohnungen schon weg.

Maxvorstadt - "Das sind hier keine günstigen Wohnungen", sagt Harald Meerße, Senior Manager und COO (Chief Operating Officer) für Bayern bei Instone Real Estate, gleich zu Beginn. "Wir haben aber auch mehrere tausend Sozialwohnungen im Bau und fühlen uns deshalb auch wohl dabei, dieses Projekt im mittleren und höheren Marktsegment vorzustellen." Das Projekt heißt "Therese" und entsteht an der Theresienstraße 71a bis 75 in der Maxvorstadt auf den etwa 6.500 Quadratmetern des früheren Produktionsgeländes der Film-Firma Arri.

Das Arri-Gelände früher, die Theresienstraße ist unten.
Das Arri-Gelände früher, die Theresienstraße ist unten. © Google Maps

Dichte Bebauung - aber kein bezahlbarer Wohnraum

Kurz vor der Fertigstellung hat das Immobilienunternehmen zum Rundgang geladen und dazu auch Stadtbaurätin Elisabeth Merk (parteilos) gebeten, damit sie sehen könne, was aus dem geworden ist, was auch sie einst genehmigt hat und dass das Projekt Modellcharakter für eine innerstädtische Nachverdichtung habe.

Um Dichte dreht es sich denn auch: Wo früher langgestreckte Gebäuderiegel standen, ist eine verwinkelte Hinterhof-Landschaft entstanden. "Abstandsflächenmäßig ist das hier ein einziger Ausnahmefall" heißt es. Merk findet die Bebauung "extrem gut gelungen" und tatsächlich vorbildhaft. Sonst habe man in Wohnquartieren oft so lieblose Bereiche, sagt sie.

Dass hier kein bezahlbarer Wohnraum entstanden ist, sieht sie pragmatisch. "Auch mir wäre es lieber, wenn das hier ein genossenschaftliches Projekt wäre", so Merk zur AZ, aber viele Fläche gehörten nun einmal nicht der Stadt. "In der Stadt wird nun mal auch teuer gebaut, dann wenigstens gut."

Helle Farben, Balkone, große Fenster, Dachterrassen: Die Wohnungen sind fast alle verkauft.
Helle Farben, Balkone, große Fenster, Dachterrassen: Die Wohnungen sind fast alle verkauft. © Daniel von Loeper

Imagewerbung - Wohnen in junger und uriger Maxvorstadt

Etwa 250 Bewohner werden hier in 116 Wohnungen zwischen ein und sechs Zimmern mit 30 bis 335 Quadratmetern Fläche und verteilt auf acht Gebäude wohnen. Fast alle haben einen Balkon oder eine Terrasse. Jede Wohnung sieht im Inneren anders aus, so die Macher. Die Gestaltung lag beim Architekturbüro Palais Mai Architekten, das den Architektenwettbewerb für sich entschieden hatte.

Die Immobilienmacher warben in Prospekten und einem Imagefilm intensiv mit der Umgebung der Maxvorstadt, die jung und urban und urig zugleich ist – vom Obststandl Didi, über die Museen bis zu den vielen Cafés. Jedoch nicht mit der ehemaligen Shakira-Bar im Vorderhaus oder dem Harlekin-Stüberl und dem Erotik-Shop schräg gegenüber.

Luxuswohnungen fast alle vergeben

Das scheint gut geklappt zu haben: Im Sommer sollen die Bewohner einziehen, fast alle Wohnungen sind bereits verkauft, zu Quadratmeterpreisen zwischen 7.100 bis circa 16.500 Euro. Auch das größte Penthouse mit 336 Quadratmetern, sechs Zimmern über zwei Etagen und einer großen Dachterrasse ist schon weg. Zwei der insgesamt fünf Penthouses sind noch zu haben. Eines davon mit 313 Quadratmetern, fünf Zimmern, zwei Bädern, Dachterrasse und Atelier wird im Internet für 4,85 Millionen Euro angeboten. Zwei Tiefgaragenplätze sind inbegriffen.

Bis zum Verkauf wurde das Arri-Areal rein gewerblich genutzt. Anders als etwa beim Paulaner-Gelände hatte die Stadt hier keine Handhabe, Auflagen, etwa für eine soziale Infrastruktur, zu machen. Umso mehr lobt Merk, dass man freiwillig eine Kita eingeplant habe.

Der AZ-Kommentar zum Artikel.

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