Rund 300.000 Euro: Falsche Ärzte machen bei Münchner fette Beute

Während seine Ehefrau im Krankenhaus liegt, rufen angebliche Ärzte bei einem Senior in München an. Sie sprechen über ein spezielles Medikament.
AZ/dpa |
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Die Kriminalpolizei ermittelt nach dem Schockanruf und sucht nach Zeugen. (Symbolbild)
Die Kriminalpolizei ermittelt nach dem Schockanruf und sucht nach Zeugen. (Symbolbild) © David Inderlied/dpa
München

Mit der Geschichte von einem angeblich notwendigen Medikament für seine Frau haben Betrüger einen mehr als 90 Jahre alten Mann in München um rund 300.000 Euro in bar gebracht. Seine Ehefrau befand sich zum Zeitpunkt des Anrufs tatsächlich in einem Krankenhaus, teilte die Polizei mit. Ob die Betrüger davon wussten oder dies Zufall war, konnten die Beamten auf Nachfrage zunächst nicht sagen.

Eine Anruferin gab sich demnach als Oberärztin eines Krankenhauses aus, ein weiterer Anrufer als Professor. Sie behaupteten, für die Frau des Seniors gebe es ein spezielles Medikament aus der Schweiz. Dafür müsse er zunächst einen hohen Geldbetrag bezahlen, den später die Krankenversicherung erstatte.

Nachdem der Mann angegeben hatte, Bargeld zu Hause zu haben, kam eine Frau zu seiner Wohnung und nahm das Geld entgegen. Erst danach bemerkte der Senior den Betrug und verständigte einen Bekannten, der die Polizei alarmierte. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht nach Zeugen.

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  • Der wahre tscharlie am 22.09.2026 17:41 Uhr / Bewertung:

    Der Mann hatte 300 000 Euro zuhause?????
    Und die Frau des 90jährigen war zu dem Zeitpunkt tatsächlich im Krankenhaus. Was für eine, das Wort erspar ich mir jetzt, Masche.
    Die Hoffnung geht zwar gegen Null, aber vielleicht erwischt man sie durch Zufall.
    Jeden einzelnen Cent müssten die zurückzahlen. Und wenns bis zum St.Nimmerleinstag dauert.

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