Risse in Eisbachbrücke - gesperrt

Im Sommer treiben die Eisbachschwimmer unter ihr hindurch, jetzt ist die Dianabadbrücke über den Eisbach wegen schwerer Schäden für Autos und Roller gesperrt. Wie es weitergehen soll
Vanessa Assmann |
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Die Risse im Brückenbelag sind deutlich zu erkennen.
V. Assmann Die Risse im Brückenbelag sind deutlich zu erkennen.

Im Sommer treiben die Eisbachschwimmer unter ihr hindurch, jetzt ist die Dianabadbrücke in der Nähe des Monopteros wegen schwerer Schäden für Autos und Roller gesperrt. Wie es weitergehen soll

Die Risse im Brückenbelag sind nicht zu übersehen: Die Dianabadbrücke, die neben der Sportanlage Hirschanger unweit des Monopteros über den Eisbach führt, hat ihre besten Tage hinter sich.

Das sieht auch das Staatliche Bauamt so. Bei einer Routinekontrolle aller  Brücken im Englischen Garten entdeckten die Prüfer schwere Korrosionsschäden an der Dianabadbrücke aus dem späten 19 Jahrhundert. Außerdem kamen sie zu dem Schluss, dass die Brücke über keine ausreichenden Fundamente verfügt.

„Zur Sicherheit wurde eine sofortige Sperrung für Kfz-Fahrzeuge angeordnet“, erklärt Ines Holzmüller von der zuständigen Bayerischen Schlösserverwaltung. Verbotsschilder weisen darauf hin. Von Einsturzgefahr könne allerdings nicht die Rede sein. Fußgänger und Radfahrer  könnten die Brücke weiterhin ohne Bedenken benutzen.

Die Brücke ist eine wichtige Verbindung über den Eisbach, vor allem für Bau- und Einsatzfahrzeuge. Deswegen soll sie bald saniert werden, voraussichtlich bereits im Februar. Für Radler und Füßgänger wird ab Ende Januar eine Ersatzbrücke zur Verfügung stehen. Auch Baufahrzeuge werden dann diesen Weg über den Eisbach nehmen können.

Die  Bauarbeiten, die laut Verwaltung etwa 500.000 Euro kosten werden, sollen zum Ende des Frühjahrs abgeschlossen werden. Anschließend stehen nur noch Feinarbeiten am Brückengeländer an, wobei die Gusseisenbaluster erhalten bleiben.

Was all das für die Eisbachschwimmer bedeutet, die sich bei warmem Wetter im Wasser treiben lassen? Die Schlösserverwaltung stellt klar: „Schwimmen ist im Eisbach nicht erlaubt.“  Dass sich daran viele nicht halten, lässt sich natürlich nicht bestreiten. Insofern will  die Schlösserverwaltung die Lage neu beurteilen, wenn die Baustelle eingerichtet ist. Eine zusätzliche Gefährdung für die Schwimmer soll ausgeschlossen werden. Läuft aber alles wie geplant, sind die Bauarbeiten vor dem Sommer beendet.

Und damit vor der - unerlaubten - Schwimm-Saison.

 

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